#73 Wie hilft uns psychologische Erste Hilfe in Krisen, Barbara Amon-Zsaitsits?

Shownotes

Erste Hilfe für die Seele   Ein Kollege bricht am Arbeitsplatz zusammen. Ein Unfall auf dem Weg ins Büro. Eine Nachricht, die alles verändert. Solche Momente treffen uns ohne Vorwarnung und in der ersten Stunde danach entscheidet sich oft, wie gut ein Mensch das Erlebte verarbeitet. Erste Hilfe für den Körper kennt jeder: Druckverband, stabile Seitenlage, Notruf. Doch was tun wir, wenn die Seele in Not gerät? Und wer hilft eigentlich den Helfenden?

In dieser Folge sprechen wir mit Barbara Amon-Zsaitsits, zertifizierte Notfallpsychologin mit eigener Praxis sowie Gesundheits-, Arbeits- und Organisationspsychologin bei IBG, über psychologische Erste Hilfe im Arbeitsalltag. Sie erklärt, was in unserem Körper und Gehirn passiert, wenn wir plötzlich mit einem Notfall konfrontiert sind, wie Führungskräfte und Kollegen im Ernstfall richtig reagieren können und wie jeder von uns in den ersten Momenten helfen kann.

Ihr erfahrt außerdem:

  • was Notfallpsychologie genau bedeutet und wie sie sich von klassischer Psychotherapie unterscheidet
  • warum Fight, Flight oder Freeze ganz normale Reaktionen sind
  • was die „3 Ls“ – Look, Listen, Link – bedeuten: als einfache Gedächtnisstütze für psychologische Erste Hilfe
  • wie wir im Ernstfall richtig reagieren können, auch ganz ohne psychologische Ausbildung
  • welche weitverbreiteten Mythen rund um Notfallpsychologie und suizidale Gedanken im Faktencheck nicht standhalten
  • die SOS-Formel als Rezept zum Schluss: Sicherheit, Orientierung, Stabilisierung

Ein Gespräch, das zeigt: Man muss keine Therapeutin oder Therapeut sein, um jemandem in einer Krise beizustehen – manchmal reicht es, einfach da zu bleiben.

Diese Folge enthält bezahlte Inhalte.

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00:00:03: Ein

00:00:17: Kollege bricht am Arbeitsplatz zusammen, ein Unfall auf dem Weg ins Büro oder eine Nachricht die alles verändert.

00:00:25: Solche Momente kommen ohne Vorwarnung und oft entscheidet sich ihnen ersten Stunden danach wie das Erlebte verarbeitet wird – wir alle kennen erste Hilfe vom Körper!

00:00:35: Druckverband, stabile Seitenlage, Notruf.

00:00:38: Doch was tun wir wenn die Seele in Not gerät?

00:00:42: Wer hilft den Helfenden und woran erkennen wir dass ein Gespräch nicht mehr ausreicht?

00:00:47: Genau darüber sprechen wir heute mit einer Frau der seit Jahren dort arbeitet wo es wirklich wehtut.

00:00:53: Barbara Armond Seidtschitz ist Notfallpsychologin in ihrer eigenen Praxis in Mistelbach und als Gesundheitsarbeits- und Organisationspsychologe bei IBG tätig.

00:01:03: Liebe Barbara herzlich willkommen!

00:01:05: in unserem Podcast.

00:01:06: Vielen Dank Melanie für deinen Besuch, freut mich sehr!

00:01:09: Wir starten unseren Podcast wie immer mit einem kurzen Health Check.

00:01:12: wir wollen mal sehen wies um deine eigene Gesundheit bestellt ist.

00:01:24: Mein persönliches Ruhe-Ritual wenn es hektisch wird

00:01:28: ganz kurzfristig immer die Atmung atemübung kurze Atmungen kurz Erden.

00:01:33: worüber ich mich zuletzt wirklich gesorgt

00:01:35: habe das war erst gestern um meinen Sohn der kurzfristige verloren gegangen ist im Wald.

00:01:40: Habt ihr ihn wiedergefunden?

00:01:42: Ja, alles gut.

00:01:43: Aber das war ein Schreckmoment!

00:01:45: Das glaube ich.

00:01:45: wie alt ist der Sohn?

00:01:46: Fünf.

00:01:47: Okay,

00:01:48: ja das ist dann

00:01:50: schwierig

00:01:52: Wenn ich selbst erste Hilfe für die Seele brauche.

00:01:54: hilft mir

00:01:55: Gespräche

00:01:57: Mit Kollegen oder...

00:01:59: Mit Freunden mit meinem Mann.

00:02:01: Meine erste

00:02:02: innere Reaktion wenn ich von einem Notfall höre

00:02:05: Wie kann ich unterstützen Die wichtigste

00:02:07: Eigenschaft für meinen Beruf

00:02:09: zuhören können.

00:02:10: Und mein persönlicher Weg, um nach belastenden Einsätzen abzustalten?

00:02:15: Wieder Ablenkung, Sport hilft mir sehr gut und gute Gespräche!

00:02:32: Barbara, ich habe es erwähnt.

00:02:33: Du bist ein Notfallpsychologin, du bist klinisch und gesundheitspsychologein und Arbeits- und Organisationspsychologistin.

00:02:38: Wie bist du denn zu diesem sehr speziellen Berufsfeld überhaupt gekommen?

00:02:42: Ja also es hat alles mit der Arbeitspsychologie begonnen.

00:02:45: da war immer schon irgendwie mein Herzblut drinnen.

00:02:47: mir hat das fasziniert die Prävention in der Arbeitswelt Und eigentlich ist es so ein bisschen eine logische Abfolge gewesen, dass wenn man sich mit der Prävention beschäftigt, dass irgendwann auch die andere Seite nämlich die klinische Psychologie dazugekommen ist.

00:03:04: Dass ich gesagt habe, ich möchte aber nicht nur präventiv helfen können.

00:03:07: Ich möchte dann helfen, wenn schon vielleicht Erkrankungen da sind um wieder in die Gesundheit und auch in die Arbeitswelt zurückzufinden.

00:03:14: Und die Verbindung dazwischen ist so ein bisschen auch die Notfallpsychologie.

00:03:18: Das vereint von beiden etwas, eben auch speziell die Notfälle am Arbeitsplatz und wenn man da wirklich schnell genug und arg genug dran ist kann man verhindern dass es vielleicht eine klinische Behandlung oder Psychotherapie braucht und das war für mich irgendwie so ein logischer Schritt dann das auch noch zu machen und hier nochmal eine Kompetenz aufzubauen.

00:03:38: Kannst du uns mal erklären was genau versteht man unter klassischer Psychotherapie?

00:03:46: Ja, gerne.

00:03:47: In meinem Fall bin klinische und gesundheitspsychologin ist ähnlich wie psychotherapi.

00:03:52: Der gravierende Unterschied ist die Notfallpsychologie versucht unmittelbar oder in einer sehr prägenten Situation dazu sein hier Stabilität und Sicherheit zu vermitteln.

00:04:05: das heißt es geht nicht um eine Krankheitsbehandlung sowie in der psychotherapie oder in der klinischen Gesundheitspsychologe sondern eben um diese Stabilität in den ersten Stunden oder auch Tagen, wie du schon gesagt hast.

00:04:18: Das ist ganz wichtig hier da zu sein und ähnlich wie in der erste Hilfe auf der körperlichen Seite kann man die psychologische Erste-Hilfe sehen dass es hier darum geht nichts nicht zu tun, sondern dazu sein das eigentlich das Wichtigste in der Notfallpsychologie.

00:04:35: Was passiert denn mit unserem Körper, mit unserem Gehirn wenn wir plötzlich mit einem Notfall oder einer Krise konfrontiert

00:04:41: sind?

00:04:42: Unser Gehirne oder unser System schaltet dann sehr schnell in so einen Überlebens-Krisenmodus sozusagen.

00:04:48: Das sind diese berühmten drei Fs das hast du vielleicht schon mal gehört Fight Flight und Freeze Modus der hier in Millisekunden schnell anspringt das heißt der Körper rüstet sich auf um entweder zu fliehen, zu kämpfen.

00:05:01: oder eine dritte Variante ist auch dieser Todstellreflex Und von dem abgeleitet her kann man das sehr schön auch sozusagen diese Stressreaktionen erkennen.

00:05:09: Das heißt, der Herzschlagatmung wird schneller.

00:05:14: Alles was in der Peripherie ist wieder mal eher runtergefahren die Durchblutung, Verdauung wird verlangsamt.

00:05:20: dann aber auch die Einengung der Wahrnehmung also es wird er sich auf Gefahrenquellen konzentriert dass man sehr schnell erkennen kann wo ist eine Gefahr?

00:05:28: D.h.

00:05:28: auch die differenzierte Wahrnehnung kann verändert sein.

00:05:32: Man kann einzeln die Details gut und sehr detailreich erinnern.

00:05:36: Und anderes vergisst man oder nimmt man gar nicht wahr, aber auch dieser Freeze-Modus ist auf eine natürliche Stressreaktion, dass man so erstarrt und dann überhaupt nichts tun kann also weder Fühl noch Denken noch handeln kann.

00:05:50: Also das sind ganz natürliche Stressreaktionen die da auf unterschiedlichen Ebenen ablaufen und die sind ganz individuell.

00:05:56: Es gibt keine gute und keine schlechte Stressreakzion sondern jeder Mensch reagiert dann halt anders in so einer Stressrektion.

00:06:03: In welchen Notfällen begleitest du denn die Menschen, was sind die häufigsten Themen mit denen du so konfrontiert bist?

00:06:09: Also bei mir ist ja in der Kombination der Arbeitspsychologie das häufigste wo ich eine notfallpsychologische Einsätze habe.

00:06:15: Das heißt ganz klassische Arbeitsunfälle aber eben auch die Nachricht von einem plötzlichen Todesfall in der Kollegschaft und Verwandtschaft dann aber auch Suizidversuche, Suizide.

00:06:33: Aber es muss ja nicht so dramatisch sein und der Anführungszeichen auch Panikattacken in die Richtung oder eben auch Burn-Out Symptomatik Zusammenbrüche unter Anführungsteichen aus.

00:06:45: das können psychische Krisen sein, die uns teuer eilen überfälle zum Beispiel in Bankenversicherungsbranchen.

00:06:53: also Wer durch alle Branchen gibt es eigentlich überall diese Notfälle, wo's wirklich wichtig ist sich auch schon vorzubereiten.

00:07:00: Also im Sinne wir sagen immer wie die Feuerwehr, die übt ihr ja nicht erst im Notfall sondern das ist wichtig im Notvoll einen Notfallplan zur Verfügung zu haben und dann noch mehr abzuarbeiten sozusagen

00:07:12: Das können so akute Belastungsreaktionen auftreten.

00:07:15: Das stelle mir vor, kann es sein was in den Weinen zittern?

00:07:18: Dass dann vielleicht die Sprache verschlägt.

00:07:20: ist das normal in so einer Situation?

00:07:21: weil ich glaube viele fürchten sich vielleicht auf eine solche Reaktion

00:07:24: ja aber das ist wieder richtig sagst ganz normal das ist eben diese Stressreaktion dass sich der Körper eben auch vorbereitet auf diese Belastung oder sie auch schon verarbeitet.

00:07:34: jeder Mensch reagiert anders das heißt man kann er gar nicht sagen wie das bei einem selber dann sein muss und das ist ganz wichtig eine Art psychischer Überlastungsschutz.

00:07:44: Das heißt, es ist ganz wichtig dass diese Funktionen eigentlich auftreten damit eben unser Körper und auch die Seele nicht überlastet werden also immer gerade dieses vielleicht am Anfang nicht wahr haben wollen nicht gleich in die ganze emotion einsteigen können fühlt sie zwar am anfang ganz komisch an weil ich das gefühlt habe vielleicht diesen menschen gar nicht geliebt war.

00:08:04: jetzt kann er gar nicht traurig sein.

00:08:06: aber im gegenteil ist es das fall dass das einfach der Körper und die Seele geschützt werden, damit wir nicht sozusagen überflutet werden von diesen auch Emotionen.

00:08:16: Ich habe jetzt selber recherchiert und es gibt ja verschiedene Prinzipien in der psychologischen ersten Hilfe.

00:08:21: Was steckt da dahinter?

00:08:22: Und wie sieht das in der Praxis genau aus?

00:08:24: Ja, also gibt's oft so schnelle Abkürzungen oder Eselsbrücken eben auch für Notfallpsychologen weil wir hier auch nicht wirklich diese Notfälle sozusagen laufen trainieren können.

00:08:34: Wir sind zwar natürlich vorbereitet aber im Einsatz ist es dann wieder anders und das sind so ganz kurze prägnante Wörter immer ganz gut als Esels Brücke.

00:08:43: und da gibts die drei Ls Look, Listen und Link.

00:08:49: Look ist diese Sicherheit herstellen.

00:08:51: Das heißt, im ersten Schritt ist es wie bei der körperlichen Erste Hilfe wichtig dass wir schauen sind noch andere Gefahrenquellen?

00:08:59: hier muss man die Person wenn das zum Beispiel ein Unfall war aus einer Gefahrenquelle herausbringen.

00:09:03: ist die Person schon in Sicherheit oder bringe ich mich selber in Gefahr wenn ich zu dieser Person hingehe?

00:09:09: also hier Sicherheit auf unterschiedlichen Ebenen versuchen herzustellen und natürlich auch die Rettungskette dann in Gang zu setzen?

00:09:16: das heißt entweder ich selber oder ich beordere jemanden, der die Polizei-Errettung etc.

00:09:22: dann ruft.

00:09:24: Das ist einmal dieses erste L von Listen.

00:09:27: Das zweite ist ... Also das war das Look.

00:09:32: Das Listen ist dieses Zuhören hingehen zu der betroffenen Person sich vielleicht mal vorzustellen.

00:09:39: Hallo!

00:09:40: Ich bin die Barbara Kannst du mich hören?

00:09:43: Es ist immer so eine wichtige Sache Gibt's was, was du jetzt gerade brauchst also dieses vermitteln diese menschliche Nähe.

00:09:50: Ich bin da und ich bleibe da, bis weitere Hilfe

00:09:54: kommt.".

00:09:54: Das ist eine ganz wichtige Funktion in der Notfallpsychologie.

00:09:57: Wie oft hat man eben dieses Gefühl von Hilflosigkeit auch von allein gelassen werden?

00:10:02: Und dort kann man gut dagegen steuern!

00:10:05: Und das Dritte ist eben dieses Link, dass wir versuchen sozusagen weitere nächste Schritte anzuleiten.

00:10:13: Das kann auch ganz banal sein in Form von Informationen zur Verfügung stellen wenn es vielleicht darum geht, dass man eine Todesnachricht überbringt Wenn der Partner oder vielleicht das Kind ganz plötzlich verstorben ist Dass man mal erfahrt wo diese Person jetzt ist wie kann man sich verabschieden?

00:10:32: und dann geht's auch drum kann man ganz kleine Schritte die nächsten Stunden überstehen, was braucht der Körper?

00:10:40: Also ganz banale Dinge eigentlich.

00:10:42: Wenn wir selbst das Lein Zeuge eines Notfalls werden... Was können wir denn konkret tun jetzt auch ohne psychologische Ausbildung?

00:10:50: Das ist das Gute, eben auch wie bei der ersten Hilfe auf der körperlichen Seite.

00:10:53: Wir brauchen nicht eine psychologische Ausbildung um erster Hilfe leisten zu können sondern genau das was ich gerade gesagt habe.

00:11:00: diese Sicherheit geben, diese Bindung herstellen und da bleiben da sein ist das Wichtigste was man tun kann.

00:11:06: Sei es jetzt bei einem Autounfall oder bei einer Panikattacke oder wenn man gerade eine andere schlimme Nachricht erhalten hat hingehen ansprechen vielleicht fragen Kann ich jetzt etwas für dich tun?

00:11:19: ein Glas Wasser bringen.

00:11:22: Natürlich auch die Frage zu stellen, möchtest du reden?

00:11:25: Aber das ist ganz wichtig nicht zu drängen sondern wenn man erzählen will dann gerne aber eben auch Pausen aushalten vielleicht einmal gemeinsam schweigen und so eher die Grundbedürfnisse im Auge behalten.

00:11:38: trinkt der Mensch genug kann er irgendeine Art von Ruhe bekommen kann aus der Situation rausgehen und da ihn nicht alleine lassen bis eben die Rettungskette dann.

00:11:49: Genau, bis die professionelle

00:11:52: Hilfe da ist.

00:11:54: Es gibt jetzt den weitverbreiteten Ansatz das ein Ereignis möglichst schnell aufzuarbeiten im Gespräch.

00:12:00: Dieses Deep Breathing nennt sich das glaube ich hilft es wirklich immer oder kann das auch schaden in so einer Situation?

00:12:07: Ja, da ist es tatsächlich am Punkt wo sich die Fachwelt in der letzten Zeit oder in den letzten Jahren verändert hat also früher war das schon eher State of the Art und wurde sozusagen rigoros durchgeführt, das psychologische Debriefing.

00:12:20: Dass man sehr schnell jeder erzählen musste was passiert ist wie es passiert ist und wie es einem gegangen ist.

00:12:27: davon geht man heute weg weil wir eben auch recht gut schon erforschen konnte dass es nicht hilft hier eine ptbs sozusagen vorzuschützen sondern eher im Gegend.

00:12:38: alles kann manchmal sogar Nachteile haben.

00:12:42: Was anderes ist ein organisatorisches Debriefing.

00:12:45: Wo man dann nochmal durchgeht, gibt es auf der organisatorischen Ebene was wo man sagt das könnte man verbessern und anders machen wenn wieder so einen ähnlichen Notfall eintritt.

00:12:55: da ist natürlich auch sinnvoll.

00:12:57: also das ganz wichtigste ist die Freiwilligkeit.

00:13:00: Wenn jemand reden möchte dann gerne aber niemand sollte gezungen werden.

00:13:05: Woran kennen dann jetzt Betroffene und ihr Umfeld, dass so eine akute Reaktion noch normal ist?

00:13:11: Und wann ist denn wirklich die professionelle Hilfe notwendig?

00:13:15: Also da gibt es auch wieder drei So-Punkte.

00:13:17: Die Dauer ist ganz entscheidend – die Intensität und die Beeinträchtigung.

00:13:22: Das heißt Dauer.

00:13:23: wir haben also einen ungefähr im Beobachtungszeitraum einmal von den ersten vier Wochen, wo man sagt okay da können alle diese Reaktionen da sein.

00:13:33: Da dürfen die Saar-Sendern ist es so ein wichtiger Schutzfunktion aber normalerweise flachen die dann ab Und das ist das Wichtige, dass sie zwar da sind aber mit der Zeit in Tagen oder spätestens Wochen weniger werden.

00:13:47: Wenn das nicht der Fall ist wenn die dieses Stressreaktionen da bleiben oder sogar noch stärker werden als zum Beispiel Stichwort Schlafstörungen.

00:13:56: Wenn eine Person immer schlechter schläft und dann irgendwann gar nie mehr schläft.

00:14:00: Wenn zB auch Suizidgedanken auftreten wenn plötzlich ganz starke Depression vorhanden ist Dann ist es akut und dann ist unbedingt professionelle Hilfe notwendig.

00:14:10: Aber alleine die Reaktion an sich, eine gesunde Reaktionen und wenn sie innerhalb einer... gewissen Zeit, ungefähr vier Wochen halbwegs abklingt.

00:14:20: So dass die Person auch sagt ja es ist zwar noch vielleicht eine Beeinträchtigung da habe ich kann meinen Alltag wieder ausführen.

00:14:27: Ich kann für mich sorgen und meine Körperpflege machen, ich kann einkaufen gehen also diese alltäglichen Dinge bewerkstelligen dann ist das in einem gesunden

00:14:36: Ausmaß.".

00:14:36: Du hast das erwähnt du bist bei IBG vor allem auch in Unternehmen?

00:14:39: Für die betriebliche Gesundheit auch zuständig.

00:14:42: wie relevant ist denn die Notfallpsychologie für Unternehmen?

00:14:46: Also ich würde sagen sehr relevant, weil genau wie bei der ersten Hilfe auf der körperlichen Ebene da gibt es ja eben auch Ersthelfer.

00:14:54: Da gibt's geschulte Personen und da müssen die Leute regelmäßig erste Hilfekurse machen.

00:14:59: Und genauso wäre es auch wünschenswert, die Mitarbeiter und vor allem auch die Führungskräfte hier zu schulen damit sie im Notfall schon Bescheid wissen.

00:15:09: was kann nicht tun?

00:15:10: Wichtig ist vor allem für die Führungskräfte, sie müssen hier keine therapeutische Leistung vollbringen.

00:15:16: Sondern hier ist wieder wichtig Sicherheit, Halt und auch Informationen geben.

00:15:21: bei den Führungskräften geht es ja nicht nur darum wenn zum Beispiel ein Team mitgeht verur ein Verunfallt ist dass es wichtig ist auch hier vielleicht die Familie zu unterstützen wenn man das will aus Unternehmen.

00:15:32: aber noch wichtiger ist es ja wie geht's meinen Kollegen Kolleginnen?

00:15:36: Wie gehts dem team dass man hier versucht möglichst viel Stabilität und Sicherheit wieder reinzubringen, vielleicht dann auch einige Adaptionen vorzunehmen wie die Pausengestaltung ein bisschen aus zu denen flexiblere Arbeitszeiten für den nächsten Zeitraum einzuplanen.

00:15:53: Vielleicht auch die Arbeitslast zu reduzieren wenn man merkt Topolader gibt schon einige Mitarbeiterinnen die sehr betroffen sind.

00:16:00: also das ist schon wichtig dass die Führungskraft so einen Blick und ein Gefühl dafür hat und kriegt was sie tun kann, weil das ist nicht wenig eigentlich.

00:16:08: Also gesagt es gibt erste Hilfekurse für erste Hilfebeauftragte in Firmen?

00:16:12: Gibt so etwas für die psychologische Erstehilfe auch?

00:16:15: Ja natürlich.

00:16:15: also kann man gern sich auch schonenlastend Vordräge sich anhören hier einfach weiterbilden um hier wieder Notfall sozusagen gerüstet zu sein.

00:16:24: Das macht dann eine gute psychologische Ersteilferin oder einem psychologischen Ersthelfer im Betrieb aus.

00:16:29: Und wo liegen denn die Grenzen?

00:16:30: Also, wo braucht es auch die Hilfe von außen?

00:16:33: Ja also dieses Zuhören können und dieses Mitgefühl auf einer menschlichen Ebene glaube ich das ist das Wichtigste man muss den Menschen mögen sozusagen um hier in gut dieser Rolle verankert zu sein.

00:16:44: Man wissen um diese Stressreaktionen sicher auch eine hilfreiche Sache und dieses da sein, also sich trauen hinzugehen und zu sagen ja ich bin da egal wie es dir geht.

00:16:55: Ich halte das mit dir aus Und dann aber auch wieder diesen Link zu schaffen, okay und ich organisiere parallel vielleicht auch andere erste Hilfe das eben professionelle Hilfe im Anmarsch ist.

00:17:08: Aber ich bleibe so lange bei dir und es ist dann sozusagen die klare Grenze dass man hier keine therapeutische Arbeit wieder leisten muss sondern es geht wirklich nur um dieses Erste da sein um dieses Sicherheitsgefühl.

00:17:21: Ich bin nicht alleine mir ist es wichtig wie es dir geht und wir schauen, dass du in gute Hände übergeben wirst.

00:17:28: Wie sind deine Erfahrungen in den Unternehmen, wo du tätig bist?

00:17:30: Ist das schon etwas, was sehr etabliert ist in den Köpfen oder braucht es da noch mehr Bewusstseinsbildung.

00:17:36: Ja also ich glaube, es könnte ruhig noch mehr sein, aber wenn ich zurückdenke von vor zehn Jahren, dann war das überhaupt nicht so ein großes Thema.

00:17:46: Es kommt immer mehr in das Bewusstsein, was sich gut finde.

00:17:50: Ich begrüße die Entwicklung und würde es noch fassieren.

00:17:54: möglich ist.

00:17:55: Das macht jedenfalls Sinn.

00:17:56: Du

00:17:57: hast es eh schon gesagt, du begleitest Menschen auch mit Börnart, mit Angst und Panikattacken aber auch Trauer also ganz unterschiedliche Themen.

00:18:04: wo berühren sich denn diese Themen auch mit der Notfallpsychologie?

00:18:07: Also es gibt schon Überschneidungen wobei man trotzdem schon dieser Begriffe ein bisschen auseinander dividieren muss sozusagen.

00:18:14: Also Trauer is eine ganz natürliche Reaktion auf einen Verlust.

00:18:17: das heißt das begegnet uns natürlich in der Notfahlpsychologe.

00:18:22: Auch Panikattacken können ausgelöst durch ein traumatisches Ereignis entstehen, das ein Mensch dann so eine Panikattacke hat.

00:18:30: Da gibt es die Überschneidung.

00:18:32: Burnout im klassischen Sinn ist ja eine Überlastung mit einem Arbeitskontext sozusagen.

00:18:39: Das ist jetzt in notfallpsychologischen Kontext eher weniger der Fall.

00:18:43: Da kann es nur sein, dass Stresssymptome überlagern vielleicht und das man im Vordergrund vielleicht gar nicht das Burnout erkennt oder dass das Burn out schon so weit fortgeschritten ist, dass es vielleicht einer sehr schwerwiegenden Depressionen und infolgedessen dann zu Suizid-Gedanken kommt.

00:18:59: Dann ist wieder die Notfallpsychologie am Plan wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter am Fenstersims steht und sagt so ich kann jetzt nimmer.

00:19:07: Und dann ist wieder der notfallpsychologische Aspekt hier wichtig.

00:19:11: Du hast vorher auch die posttraumatische Belastungsstörung schon ein bisschen angesprochen, das heißt alles was man in der Notfallpsychologie auch tut soll dem entgegenwirken dass so eine Störung überhaupt auftritt wird.

00:19:21: Richtig,

00:19:22: richtig genau also.

00:19:23: das ist eben ein wichtiger Schutzfaktor der es verhindern kann dass dieses pdbs entsteht.

00:19:30: Wie schützt du dich denn jetzt selber vor, ich weiß nicht, sekundärer Traumatisierung nennt man das glaube ich, wenn du ständig mit dem Leid von anderen konfrontiert bist?

00:19:39: Also natürlich ist es ein Stück bei dir Erfahrung.

00:19:43: Je mehr Erfahrungen man hat, je mehr man gesehen und gehört hat... leichter unter Anführungszeichen wird es, weil leicht sind diese Themen grundsätzlich nicht.

00:19:55: Aber hier ist ganz wichtig sozusagen die Nachbereitung.

00:19:58: das heißt hier gibt's immer kollegiale Fallbereitung, Supervisionen, Intervisionen.

00:20:04: also dieser Austausch auf einer fachlichen Ebene den finde ich ganz wichtig und ein wichtiger Schutzfaktor.

00:20:10: Und in der Notfallpsychologie selber, wenn das möglich ist auch wichtig Pausen sich selbst als Helfer zu gönnen.

00:20:17: Dass man jetzt nicht sagt okay, man muss da zehn Stunden am Stück da sein sondern wenn es möglich ist dass man dann abgelöst wird weil man auch hier schon gut aus der Forschung weiß dass einfach länger anhaltende Belastungen zu einer sekundären Traumatisierung eher führen können.

00:20:32: Glaubst

00:20:33: du schon mal an dem Moment, wo du wirklich auch sehr überfordert warst mit der Situation?

00:20:36: Gab

00:20:37: sicher!

00:20:38: Also alles was man irgendwie so zum ersten Mal sieht oder hört, dann schluckt man mal.

00:20:45: also es ist eher dann diese Gefühlsanstreckung.

00:20:47: ja auf den Thema das ist ja etwas sehr menschliches Das betrifft uns alle oder die meisten.

00:20:53: Es gibt ein paar Krankheiten die da ausgenommen sind.

00:20:56: aber grundsätzlich Ist das was, wo man schon sagt?

00:20:59: Wenn man da eine Geschichte hört, die einen selber sehr betroffen macht.

00:21:03: Dass man dann auch vielleicht einmal den Tränen nahe ist oder da auch sehr stark mitfühlt und das macht natürlich schon etwas mit einem.

00:21:10: Du hast gesagt am Anfang, die wichtigste Eigenschaft ist zu hören können auch... ...ist es eigentlich von Vorteil wenn man ein sehr empathischer Mensch in der Notfallpsychologie ist?

00:21:18: Oder ist es eher ein Nachteil weil man dann stark mit fühlt mit den Menschen?

00:21:22: Also ich glaube wie ganz oft im Leben ist so die goldene Mitte einer ganz gute.

00:21:27: Also völlig unempathisch zu sein ist, wahrscheinlich nicht hilfreich.

00:21:32: Aber dann so stark in die Empathie zu gehen ist auch nicht so gut.

00:21:36: In der Psychologie unterscheiden wir zwischen Mitgefühl und Mitleid.

00:21:40: Bei Mitleids sagt ja das Wort schon da steckt dieses Leiden drin.

00:21:44: also aus dem sollte man rauskommen und eher auf dieser neutraleren Ebene des Mitgefühls bleiben und da kann man gut mitschwingen ohne selber in das Leid zu gehen Und das kommt halt auch durch die Erfahrung.

00:21:56: Hast du da irgendeinen Tipp vielleicht für junge Kolleginnen und Kollegen, wie man sich da auch ein bisschen abgrenzen kann?

00:22:01: Ja auch gut zu wissen was einem gut tut dann im Nachhinein um einfach wirklich da gut dann noch abzuschalten sich wirklich gut auch abzulenken und ich finde es ganz wichtig, dieser kollegiale Austausch dann in die Supervision zu gehen.

00:22:15: In die Intervison zu gehen immer wieder drüber zu sprechen vielleicht auch eigener eben Gedanken manchmal ist ja das Thema auch dann habe ich was falsch gemacht habe da irgendwie ein falsches Wort gesagt dass man das dann auch noch mal aufarbeitet auch für den nächsten Einsätze dass man immer mehr Sicherheit auch hier erlangt.

00:22:34: Kannst du dich an einen Fall erinnern, der dich besonders geprägt hat?

00:22:37: Also du musst jetzt keine Details erzählen aber vielleicht so überblicksmäßig.

00:22:41: So einzelne Fälle gar nicht eigentlich, also was mich immer wieder überrascht ist, was die menschliche Psyche alles aushält.

00:22:50: Ich habe wirklich schon sehr mitreißende und herztereißende Geschichten gehört.

00:22:56: Und dann ist es auch das Schöne an der Notfallpsychologie dass man dann auch mitbekommt und sieht, dass diese Menschen trotzdem wieder weitergehen können.

00:23:06: Also, man kann ja in der Notfallpsychologie das Leid denen nicht abnehmen.

00:23:11: Sie müssen weiter gehen und weiterleben.

00:23:14: Ein Sohn, der seine Mama verliert, die wird sein Leben lang verlieren.

00:23:17: Ich kann da nichts schön reden oder sagen, das wird schon wieder, das wäre der größte Blödsinn.

00:23:23: Aber ... dass es dann auch möglich ist und dieses Wissen, diese Erfahrung zu haben.

00:23:29: Dass Leute auch wenn sie ein wirklich großer Schicksalsschlag sind das sich wieder schaffen normal und gesund weiterzuleben?

00:23:37: Das ist eigentlich das Schönste in der Notfallpsychologie, dass man hier so sehr wirksam sein

00:23:43: kann.

00:23:43: Hast du denn irgendwelche Wünsche an die Unternehmen vielleicht oder auch an die Gesellschaft im Umgang mit psychischen Notfällen?

00:23:50: Ja, mein Wunsch wäre dass es den gleichen Stellenwirt kriegt wie die körperliche erste Hilfe.

00:23:55: Also das wär natürlich wundervoll wenn die Unternehmen sozusagen beide Schienen gleichermaßen bedienen, gleichermaßens sich der Aufrüsten vorbereiten verantwortlich definieren um hier einen guten Notfallplan zurecht zu haben und auf der anderen Seite vielleicht gesellschaftlich.

00:24:15: ich finde dieses Pathologisieren dann immer ein bisschen schwierig dass wenn jemand eben so eine Stressreaktion hat oder mal auch über längere Zeit schlechter schlaft und dann nicht gut ausschaut, das heißt nicht, dass man irgendwie psychisch labil ist oder kleine psychische Erkrankungen hat.

00:24:29: Sondern da darf man einfach durch eine wirklich außergewöhnliche belastende Phase ergeht.

00:24:35: Und da dürfen auch einmal außergewöhentliche Reaktionen aufkommen weil das eigentlich ein dann eine normale Reaktion in so einer außergewönlichen Situation.

00:24:43: also hier auch ein Stück weit mehr vielleicht ja Empathie von der Gesellschaft zu haben und dann auch nicht gleich abgestempelt zu sein.

00:24:57: Das wäre schon schön!

00:24:58: Ich habe dir ein paar Mythen mitgebracht, die diesem Thema kursieren vielleicht auf Social Media oder im Internet oder man hört sie vielleicht vom Bekannten mal so sagst du mir einfach ob da was dran ist an diesen Mythen und vielleicht auch erklärst du warum oder warum nicht?

00:25:22: Über ein belastendes Ereignis zu sprechen hilft immer und vermindert eine posttraumatische Belastungsstörung.

00:25:29: Nein, also das haben wir jetzt wieder bei dem Debriefing.

00:25:32: Da hat die Fachwelt ganz klar gesagt nein ein Zwang ist hier nicht hilfreich sondern kann sogar eher ins Gegenteil übergehen.

00:25:43: freiwillig ist es überhaupt kein Thema.

00:25:45: da kann man gutes anbieten und wenn jemand nicht reden will dann soll man das aber auch akzeptieren.

00:25:51: wer suizidale Gedanken direkt anspricht verstärkt sie

00:25:55: falsch.

00:25:56: Also das ist definitiv falsch, es ist sogar eher das Gegenteil der Fall.

00:26:00: Es ist wichtig wenn jemand so eine totale Gedanken einem äußert dass man die aufnimmt, aufgreift nachfragt weil man so einfach auch dieses Ernst nehmen ja der Person und dessen Gedankenwelt sozusagen hier vermitteln kann.

00:26:18: Und man kann sie nicht verstärken, also man kann solidale Gedanken durch Nachfragen nicht verstirken sondern man kann eher nur das Gefühl dem geben okay du wirst gehört es ist mir wichtig wie es dir geht und natürlich wenn jemand auch schon einen sehr konkreten Plan hat ist dann auch wichtig die Person nicht alleine zu lassen sondern eben die Hilfskette anzukurbeln und dann Polizei oder etc.

00:26:41: ins Spiel zu bringen.

00:26:43: Das nächste hast du mir schon beantwortet.

00:26:44: Notfallpsychologische Hilfe ist eine Form von Psychotherapie?

00:26:48: Nein, stimmt nicht!

00:26:50: Nur besonders schwache Menschen brauchen nach einem belastenden Ereignis psychologische Unterstützung.

00:26:55: Nein, das stimmt auch nicht.

00:26:59: Hier würde ich auch fast sagen es ist das Gegenteil der Fall dass sehr reflektierte Personen dann eher psychologischer Hilfe in Anspruch nehmen weil sie eben wissen wenn ich das mache kann ich schneller und besser wieder gesund werden.

00:27:11: Und die letzte Mythos.

00:27:12: Zeit heilt alle Wunden, professionelle Hilfe braucht es erst wenn Symptome chronisch werden?

00:27:18: Kann ich so auch nicht unterschreiben.

00:27:20: Zeit ist ein wichtiger Faktor in der Heilung aber alle Wunde kann es nicht heilen.

00:27:25: also gerade wieder wenn's um diese Erdauer und Intensität geht und die Beeinrichtigung sehr stark da ist dann muss man sich schon auch frühzeitig Hilfe holen oder darf sich Hilfe holend damit wir eben nicht in einer noch verstärkte Erkrankung schlittert.

00:27:43: Das Rezept!

00:27:48: Jetzt habe ich zum Abschluss noch die Frage nach einem Rezept Und zwar, wenn jemand heute in unserem Umfeld einen Schock erleidet und wir nicht wissen was wir tun sollen.

00:27:57: Was ist denn so eine Grundregel aus der psychologischen ersten Hilfe die sich unsere Hörerinnen und Hörern vielleicht sofort merken können und beim nächsten Mal direkt anwenden können?

00:28:05: Ich liebe ja diese Abkürzungen.

00:28:07: SOS ist da eine ganz gute, die kennen ja sowieso jeder und SOS in diesem Kontext steht es für Sicherheit Orientierung und Stabilisierung.

00:28:15: das heißt wieder zuerst stecken.

00:28:17: ist die Sicherheit gegeben kann ich zu dem hingehen?

00:28:20: muss ich noch irgendwie etwas wegräumen, dann ist die Sicherheit gegeben.

00:28:25: Dann kann ich hingeben und kann dieser Person Orientierung

00:28:28: geben.".

00:28:28: Ich bin die Barbara!

00:28:30: Wie heißt du vielleicht?

00:28:32: Ich bleibe jetzt da!

00:28:33: Ich habe Zeit!

00:28:34: Ich lass dich nicht

00:28:35: alleine!".

00:28:36: Brauchst Du jetzt gerade irgendwas?

00:28:38: also diese kurzen Dinge zu beachten?

00:28:42: und dann die Stabilisierung eben dieses Kann ich was für Dich tun und wir holen Hilfe und es wird für DICH gesorgt werden.

00:28:51: Super Barbara, vielen lieben Dank für deine Zeit und da war wirklich einige spannende dabei.

00:28:55: Ich wünsch dir für die Zukunft in der psychologischen ersten Hilfe alles

00:28:58: Gute!

00:28:59: Vielen Dank Melanie.

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