#68 Was macht der Blutzucker mit unserem Körper, Marie-Luise Huber?

Shownotes

Blutzucker: der unsichtbare Taktgeber unserer Gesundheit   Er beeinflusst, wie viel Energie wir haben. Wie klar wir denken. Wie stabil unsere Stimmung ist. Wie unser Körper mit Stress, Hormonen und Nahrung umgeht. Und langfristig auch unser Risiko für Entzündungen, Gewichtszunahme, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Blutzucker geht deshalb nicht nur Menschen mit Diabetes etwas an. Er ist ein unsichtbarer Taktgeber unserer Gesundheit – und reagiert längst nicht nur auf das, was auf unserem Teller liegt. Auch Schlaf, Stress, Bewegung, Zyklus und Wechseljahre mischen kräftig mit. So kann ein unangenehmes Meeting den Blutzucker steigen lassen, noch bevor wir einen Bissen gegessen haben. Und dasselbe Frühstück kann nach einer schlechten Nacht plötzlich eine völlig andere Wirkung haben.

Marie-Luise Huber beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Blutzucker. In dieser Folge erklärt sie:

  • woran wir starke Blutzuckerschwankungen auch ohne Sensor erkennen
  • warum ein stabiler Blutzucker für Energie, Stimmung und langfristige Gesundheit wichtig ist
  • wie Stress und schlechter Schlaf unsere Werte verändern
  • warum Frauen je nach Zyklusphase anders auf dieselbe Mahlzeit reagieren
  • was sich in den Wechseljahren verändert und weshalb mehr Training nicht immer die Lösung ist
  • wie Blutzucker, Insulin und Gewicht zusammenhängen
  • wie Gemüse vor dem Essen und Bewegung danach tatsächlich helfen
  • wann ein Blutzuckersensor sinnvoll ist – und wann die Daten mehr verunsichern als nützen
  • weshalb weder Kohlenhydrate noch einzelne Blutzuckerspitzen verteufelt werden sollten

Eine Folge, die zeigt, wie eng Ernährung, Hormone, Schlaf, Stress und Bewegung zusammenspielen. Und warum wir unseren Körper besser verstehen, wenn wir den Blutzucker mitdenken. Ohne Verbote. Ohne Angst vor jeder Spitze. Dafür mit einfachen Tricks, die im echten Alltag funktionieren.

Diese Folge wird unterstützt durch Zellharmonie. Mehr Infos zu den Produkten und zum Shop geht‘s hier: https://zell-harmonie.com/macher 

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Transkript anzeigen

00:00:02: Mach es gesund!

00:00:04: Dein Podcast für ganzheitliche Gesundheit.

00:00:10: Heute als dein Host Susanna Winkelhofer.

00:00:18: Er ist so etwas wie ein unsichtbarer Taktgeber, der Blutzucker.

00:00:23: Und seit ich das Buch der Glocose-Trick gelesen habe, finde ich das Thema hochspannend.

00:00:29: Seither versuche ich sogar einige dieser Tricks einfach im Alltag umzusetzen – nicht dogmatisch aber zum Beispiel dass sich beim Essen nicht so erstes Brot esse sondern zunächst mal den Salat oder das Gemüse dann die Proteine und dann die Kohlenhydrate oder ich versuche nach dem Essen mich noch ein bisschen zu bewegen keine Snacks zu essen.

00:00:55: Ich habe mal bei meinem Blutzucker noch nie getrackt, also ich hab jetzt keine direkten Beweise das es funktioniert.

00:01:02: aber es fällt mir schon auf dass wenn ich mich daran halte dass ihr dann weder einen Nachmittagstief habt noch eine plötzliche Heiß-Hunger Attacke.

00:01:12: viele Fragen sind aber noch offen.

00:01:13: zum Beispiel reagiert unser Blutzuck wirklich nur auf das was wir essen oder spielen auch Stress schlaf

00:01:20: Hormone

00:01:21: und unsere Stimmung mit hinein.

00:01:24: Und was beeinflusst eigentlich WAS?

00:01:27: Die Blutzuckerkurve unserer Gefühle oder unsere Gefühler, die Blutzuckerkurve!

00:01:33: Darüber spreche ich heute mit Marie-Louise Hubert.

00:01:38: Sie beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit Blutzugern als Wissenschaftlerin dann auch als Head of Nutrition Bei einem der bekanntesten, sag ich jetzt mal Blutzucker-Startups.

00:01:51: heute arbeitet sie unabhängig.

00:01:54: Sie ist gebürtige Österreicherin und ist aber des Studiums und der Liebewegen in die USA gezogen.

00:02:01: Und daher sage ich jetzt Guten Morgen nach Colorado obwohl es hier für uns in Österreich eigentlich schon Abend ist!

00:02:10: Vielen Dank.

00:02:11: Schönen Abend zurück!

00:02:13: Marie-Louise, sag mal was hast du heute gefrühstigt?

00:02:15: Das war wahrscheinlich blutzuckerfreundlich oder?

00:02:18: Es ist tatsächlich blutzuckerfreundlicher, das liegt aber einfach auch daran weil es ein Lieblingsfrühsstück ist.

00:02:23: Einfach eine Schüssel Joghurt also Naturjoghur mit was wir heute drinnen heidelbeeren und himmelbeeren, hanfsamen Sonnenblumenkernen, Sonnenbumenbutter... Und ich glaube das wars Genau.

00:02:37: Also eine große Schüssel, sehr seitigend und ist jetzt zehn am Vormittag.

00:02:42: Ich habe es vor zwei Stunden gegessen und ich bin immer noch satt.

00:02:45: Warum genau das Blutzuckerfreundlich ist?

00:02:47: Das werden wir heute noch erfahren im Laufe des Gesprächs.

00:02:51: Zuerst wollen wir noch ein bisschen mehr von dir wissen kennenlernen.

00:02:54: Wir machen so einen kleinen Health-Check mit dir.

00:03:02: Welches Lebensmittel bedeutet für dich Heimat?

00:03:06: Topfen!

00:03:08: Ganz einfach Topfen, wahrscheinlich weil es jetzt in den USA nicht gibt.

00:03:12: Und andererseits, weil man so viele wunderschöne Gerichte mit Topfen machen kann und was nur bis jemand in Deutschland zuhört der Wester Quark.

00:03:20: aber für mich ist das Topfen.

00:03:22: Und wieso gibt's das bitte in den USA nicht?

00:03:24: Kann man das Wort nicht herstellen?

00:03:26: Es ist glaube ich einfach kein Marktinteresse daran.

00:03:29: also das griechische Joghurt und da kann natürlich dann so über Käfe und sonst wirds absieben.

00:03:34: Aber man kann keinen Topf im Supermarkt kaufen.

00:03:37: Und was sagt dein Blutzucker dazu, dass du gern topf bist?

00:03:40: Ich finde es super.

00:03:41: Natürlich wenn sie jetzt die Topfen knödeln mit den Butterbröseln und Zimt- und Zucker und so etwas ist dann der Erdversorger nicht mehr ganz so begeistert.

00:03:49: aber ein Brot mit einem guten Topfenaufstrich ist tipptop.

00:03:54: Welche Bewegung machst du am liebsten?

00:03:56: ich laufe sehr gerne Und deswegen wird wahrscheinlich meine Lieblingsbewegung laufen.

00:04:02: oder als stereotypische Österreicherin, die in Colorado in den Bergen legt Skifahren.

00:04:06: Was findet man immer in deinem Kühlschrank?

00:04:09: Jokot!

00:04:10: Ein Lebensmittel das zu Unrecht verteufelt wird...

00:04:14: Ich finde, viele von den Süßigkeiten werden zu Unrecht verteufelt.

00:04:19: Wenn man jetzt wahrscheinlich dran denkt so ja sie ist Blutzucker-Expertin.

00:04:23: warum sagt die Süßkeiten sind nicht so schlimm?

00:04:26: ich sage da gerne es kommt auf die Dosis drauf an und welche Tipps man denn dann anwendet?

00:04:31: Und gerade im Ausdauersportbereich braucht man auch den schnellen Zucker, dementsprechend sind vielleicht die Süssigkeiten und die Gummiberle die zu Unrecht verteufeln werden.

00:04:43: Da werden sie jetzt viele freuen.

00:04:46: Was ist so, wenn es schnell gehen muss?

00:04:48: Meistens ein Käsebrot oder je nachdem was ich zu Hause habe wahrscheinlich sonst auch einen Joghurt.

00:04:56: Also wie gesagt Joghet gibt's immer!

00:04:59: Oder sonst kann man sich schnell mal den Salat machen mit einfach Blatt Salat und ein paar Kernen rein und dann je nach dem die größte Hunger ist glaube ich sind das für die drei Sachen auf die ich immer zurückgreife.

00:05:14: Seit vielen, vielen Jahren nehme ich täglich Omega-III zu mir.

00:05:18: Die zahlreichen Vorteile sind den meisten ja inzwischen bekannt aber ich weiß nicht wie es euch geht.

00:05:22: trotz diesem Wissen tue ich mich manchmal schwer mit dem typischen Fischgeschmack und so manche Kapseln die man sich kauft ist einfach unterdossiert.

00:05:30: deswegen hat mich das vegane Omega-II von Zellharmonie überzeugt.

00:05:35: zum einen ist aus Algen aus einer schadstofffreien Umgebung gewonnen zum anderen ist es mit Zitronenöl aus Sizilien.

00:05:41: das macht das ganze angenehm frisch und glaubt es mir deutlich erträglicher.

00:05:47: Was ich daran schätze, ist dass die Tagesportion sehr hoch dosiert ist.

00:05:50: Du hast zum einen ein Tausend Einhundert Milligramm EPA und neunhundertmilligramm DHA pro Tagesportionen und das ganze ohne Sonnenblumenöl und ohne Fisch.

00:06:01: was mir außerdem zu sagt ist, dass jede Charge eben Labor geprüft wird.

00:06:05: Das heißt für dich, wenn du auch mal ein hochwertiges veganes Omega-III testen möchtest, kann ich dir als eigener Erfahrung das von Cell Harmony ans Herz legen.

00:06:15: Und umso mehr freut es mich dass Cell Harmonie die heutige Podcast Folge unterstützt.

00:06:20: Checkt gerne mal den Link unten in den Show Notes aus.

00:06:23: und apropos heutige podcast Folge mit dieser jetzt

00:06:25: ganz viel

00:06:26: Spaß!

00:06:33: Ich habe ganz am Anfang den Blutzucker so wie unseren unsichtbaren Taktgeber bezeichnet.

00:06:39: Trifft es das wirklich und inwiefern bestimmt denn der Blutzucker unserer Gesundheit, unser Wohlbefinden?

00:06:46: Ich finde die Bezeichnungen unsichtbare Taktgeber wunderschön.

00:06:50: Weil's eine schöne Beschreibung ist wie wir uns fühlen.

00:06:56: wenn wir den drauf hören wollen können da gerne noch nie darauf eingehen.

00:07:00: aber Blutzucker geht uns alle an und Blitzucker ist nicht nur etwas, was Personen mit Diabetes haben sondern wirklich jeder von uns.

00:07:08: Und es ist unsere Energiemesser für viele.

00:07:12: und dementsprechend finde ich die Bezeichnung von Taktlieber schön.

00:07:15: Jetzt spricht aber auch schon fast jeder über den Blutzugger.

00:07:19: du schon viel länger natürlich.

00:07:21: warum glaubst Du das gerade jetzt so aufkommt dieses Thema?

00:07:24: So dass ihm nicht nur Menschen, die von Diabetes betroffen sind sich damit beschäftigen.

00:07:30: Ich würde sagen, weil viele wieder mehr von ihrem Körper verstehen wollen.

00:07:35: Und der Blutzucker hat ein wunderschöner Marker.

00:07:38: dafür ist dass ich es gerne nennst oder das Gateway wie wir unseren Körper wieder verstehen können.

00:07:45: Weil der Blitzucker von vielen Dingen fei... beeinflusst wird und wir darauf eben auch Einfluss haben, also es geht in beide Richtungen.

00:07:53: Und dementsprechend habe ich so das Gefühl Es gibt wieder Personen die sich mehr mit dem Körper auseinandersetzen wollen und sich nicht zu sehr nur darauf verlassen was uns der Arzt sagt und ich möchte da jetzt nicht gegen Ärzte sprechen, auf keinen Fall.

00:08:06: Aber es gibt dann so dieses Gefühl in Englisch, das ist Empowerment.

00:08:10: Und ich verstehe was mein Körper bei mir sagt.

00:08:12: Der Blutzucker ist ein sehr einfaches Tool und das wunderschöne auch beim Blutzuckern.

00:08:19: Er reagiert sehr schnell auf die Veränderungen, die wir einsetzen.

00:08:23: Ja ich sage es mal im Unterschied zu wenn man zum Arzt geht und sich seine Blutfette bestimmen lässt das dauert oftmals viel viel länger dass man da Veränderung sieht als wenn man zb einen Blutzucker Senso erträgt weil da sieht man sofort innerhalb von wenigen Minuten was der mit meinem Körper macht.

00:08:39: Und wenn ich jetzt aber keinen Sensor trage und mich jetzt mal nur so auf mein Gefühl verlassen will, kann die dann erkennen ob ich heute einen quasi schlechten Blutzuckertag

00:08:51: hatte

00:08:52: ohne eben an Wert zu messen?

00:08:53: oder kann man das gar nicht erfüllen?

00:08:57: Ich würde mir sagen es bedarf wahrscheinlich ein bisschen Übung.

00:09:00: Also von heute auf morgen, wenn man sich noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, dann kann es etwas schwieriger werden vor allem auch weil die Zeit nehmen sollte, wirklich die Signale des Körpers versuchen zu verstehen.

00:09:13: Und man kann es ganz einfach machen indem er wirklich so ein Zettel und Papier nimmt aufschreibt wie habe ich mich nach einer Mahlzeit gefühlt?

00:09:20: Wie hab' ich mich zwei Stunden drei Stunden danach gefühelt?

00:09:24: Und dann einfach versuchen so Muster zu erkennen.

00:09:27: Dementsprechend sage ich mal Man kann es ohne Sensor Es braucht einfach dann ein bisschen mehr Übung.

00:09:33: aber gleichzeitig ist auch meine meine große Motivation nicht zu sagen, man muss immer einen Sensor tragen.

00:09:41: Weil dann verliebt man eben auch dieses Körperverständnisgefühl sondern verlässt sich zusehe auf die Daten, die vielleicht auch manchmal falsch sein können.

00:09:48: Dann schauen wir uns noch mal dieses Körpergefühl an.

00:09:51: was sind denn so typische Signale dass der Blutzucker so ein bisschen zu sehr in die Höhe schießt?

00:09:56: oder woran kann man das festmachen?

00:09:59: Genau also ich sage mal so der Klassiker ist Viele von uns kennen das vermutlich, dass wenn sie zum Mittag eine große Portion Pasta mit Tomatensauce essen und wirklich gut satt sind und dann zwei Stunden danach aber so massiv müde werden.

00:10:16: Und denken Sie brauchen jetzt ganz schnell wieder irgendwas zu messen?

00:10:19: Obwohl die Menge, die sie davor gegessen haben ausreichend war und sich auch gut sass waren.

00:10:24: also dieses schnellere Hungergefühl und diese Müdigkeit sind zwei Dinge, oftmals auf den Blutzucker schließen kann.

00:10:34: oder dieses hangry Gefühl kennt man vielleicht auch in der blutzucker zu niedrig ist.

00:10:40: das andere ist vielleicht eben auch so diese stimmung schwankungen dass man auf einmal merkt man war ich habe es so viel energie und dann wie gesagt auch wieder fünfzehn minuten zwanzig minuten später ist könnte quasi hat man das gefühlt die welt bricht über einem zusammen weil man einfach keine kraft mehr hat.

00:10:55: also dieser stimmung Schwankungen Müdigkeit oder vielleicht auch manche merken Kopfschmerzen.

00:11:04: Das sind auch so typische Anzeichen davon, dass der Blutzucker gerade oder das das Hormon, das den Blutzuck reguliert, gerade sehr stark arbeitet.

00:11:12: und was genau bewirkt es wenn wir auf unserem Blutzucher achten?

00:11:16: Einfach bewirkt es einfach, dass wir dann quasi keinen Heißhunger haben, dass Wirken kein Nachmittagstief kommen oder passiert da noch viel mehr im Körper

00:11:24: Genau.

00:11:26: Also kurzfristig ist natürlich der Heißhunger und diese stabile Energie oder vielleicht auch tatsächlich so dieses Energiegeladener Fühlen im Laufe des Tages sind so diese Parameter, dass die meisten Personen merken.

00:11:41: Das andere ist da gibt es viele längerfristige Symptome.

00:11:44: das eine ist und dann wird es jetzt ein bisschen medizinischer wenn unser Blutzucker zu stark schwankt oder eben wenn auch unser Bluzucker zu Also zu oft, zu hoch ist und wir gehen dann gerne nachher noch auf die was zu hoch überhaupt bedeutet ein.

00:12:00: Aber wenn unser Blutzucker quasi zu oft zu hoch isst, kann es halt auch Entzündungen fördern ja?

00:12:07: Und entzündung sind für unseren Klapper, für unsere Zellen Ich sage es bis zu einem gewissen Grad nicht wünschenswert.

00:12:14: Es gibt natürlich Entzündungen, die wir halt wollen aber prinzipiell wollen wir versuchen Entzünden zu vermeidern weil das dann in längerer Folge dann eben zum Beispiel zu diesen sogenannten jetzt metabolischen Symptomen führen kann.

00:12:27: muss ich dann z.B.

00:12:28: auch Diabetes entwickelt oder eben auch eine Gewichtszunahme entwickelt wie nachher das Herz-Kreisler Verkrankungen dadurch entstehen können.

00:12:39: Also diese langfristigen Folgen ist es, warum es eigentlich darum gehen sollte den Blutzucker längerfristig zu regulieren.

00:12:48: Ganz spannend finde ich das tatsächlich auch bei Frauen.

00:12:51: Wenn man sagt auf dieses Thema Frauengesundheit viele Frauen merken dass sie kurz zwei drei Tage vor ihrer Periode auch verstärkt Heißhunger haben liegt an den Hormonen die dabei im Spiel sind.

00:13:04: aber Man kann es auch klar und eindeutig sehen, dass wenn der Blutzucker stabiler ist, dass diese Heißhungertacken dann verschwinden.

00:13:12: Oder eben auch das man weniger Periodenkrempfe bekommt.

00:13:17: Eben auch weil quasi weniger Entzündungen im Körper vorliegen und dementsprechend der Körper da vereinfacht gesagt entspannter ist.

00:13:24: Und jetzt hast du zum Glück am Anfang gesagt wir können ihn beeinflussen!

00:13:29: Sag uns mal wie geht das?

00:13:32: Da gibt's viele Möglichkeiten.

00:13:33: Das eine ist, also kann ich gerne gleich mal in diese Tipps reingehen und zwar das eine ist tatsächlich nicht einfache Kohltetrate.

00:13:42: Also gehe ich jetzt mal so sagen wir die Gumpi-Berle net als Frühstück essen würde es wahrscheinlich keiner machen oder außer dass das klassische Butterbrot mit Marmelade in der Früh sind einen Treiber dafür, dass unser Blutzucker rasch in die Höhe steigt und dann schnell wieder abfällt.

00:14:00: Was kann man dagegen machen?

00:14:02: In dem man entweder seine Effekte, die Gummigwelle mit einem mit einer Proteinquelle kombiniert oder dass man davor einen Salat ist.

00:14:14: Belaststoffe haben diesen wunderbaren Effekt und das gehe ich gerne auf die Glucose Goddess ein, die dieses Buch geschrieben hat.

00:14:21: aber ich finde das Beispiel wunderbar.

00:14:23: wenn man sich vorstellt wenn wir etwas essen und es kommt der Blutzucker steigt erst an wenn er im Darm ist also wenn er in Magen ist passiert noch kaum etwas.

00:14:32: Wenn er dann im Darm ist, geht er quasi in unsere Blutbahn über und dann steigt der Zucker an.

00:14:39: Deswegen dauert es oftmals auch ein bisschen bis der Blutzucker überhaupt ansteigt.

00:14:45: Wenn wir jetzt zum Beispiel einen Salat vor den Gummibärli essen bildet sich so etwas wie ein Sieb und unser Ausfluss im Magen wird verstopft.

00:14:58: Zucker, der in einem Gummibärle drinnen ist.

00:15:00: Nur langsamer durch dieses Sieb durchgehen damit er dann langsam auch in die Blutbahn übergeht um den Blutzuckerspiegel anzusteigen.

00:15:08: Deswegen Salat davor wunderbare Möglichkeit um dem Blutzucker diesen Anstieg zu reduzieren.

00:15:15: Er wird trotzdem ansteigen, aber nicht mehr ganz so stark.

00:15:18: Entschuldige eine Zwischenfrage von welchem Abstand spricht man da hier ein bisschen gesucht nach Studien und ich habe nur in der Studie gefunden wo der Abstand mindestens eine halbe Stunde war.

00:15:29: oder reicht es schon wenn ihr den Salat esse?

00:15:31: Und kurz darauf vielleicht die Pizza was auch immer?

00:15:36: idealerweise sage ich so ist es zwischen zwanzig und dreißig Minuten.

00:15:40: Es ist natürlich die Frage, wie praktikabel es ist.

00:15:43: Und dementsprechend sage ich so die Alltagsempfehlung Wenn man einfach einen Salat davor essen kann So do it Also einfach gerne unabhängig von der Zeit Die da...die.

00:15:55: man hat Einfach den Salat Davor und dann hat das schon einen positiven Effekt Auf dem Blutzucker.

00:16:02: Jetzt ist mir aber sehr wohl auch bewusst dass man nicht immer einen Salad essen kann.

00:16:05: Ich weiß nicht, wie spätrierbar es ist einer.

00:16:08: Aber bei mir war immer so die Mama gesagt vor dem Essen wird nicht genascht.

00:16:12: Das war bei mir absolut.

00:16:14: Und jetzt ist aber so dass ich da vielleicht deiner Mama und meine Mama widerspreche und sag wenn man, wenn wir vielleicht keinen Salat hat und aber trotzdem eine keine Ahnung irgendetwas mit Gemüse zubereitet dann schon einfach gerne während des Kochens an der Karotte oder einem Gemüses solange uns roh essen kann knabbern weil auch das hat dann schon diesen positiven Effekt führt dann natürlich auch dazu.

00:16:38: Gleiches Prinzip wird gebildet, sodass der Blutzucker langsamer ansteigt.

00:16:42: Gleich ist es aber auch wenn man jetzt essen geht und man nicht selber zubereitet.

00:16:49: Ich weiß nicht was man sich bestellt, aber vielleicht keine Lust auf ein Salat hat.

00:16:53: Aber einfach eine Portion Gemüse.

00:16:56: Dann gerne das Gemüser davor und dann quasi diese anderen Komponenten.

00:17:01: Jetzt ist es natürlich klar dass wenn man sich etwas mit vom Anker in der Wecker holt wo vielleicht eh Salat oder sonst was drinnen ist, dass das aber nicht immer möglich ist da den Salat rauszupicken und die Karotten...ja!

00:17:12: Das wird eher schwierig sein.

00:17:15: Dementsprechend sage ich dann nach gerne, okay.

00:17:17: Dann ess es weg Karl!

00:17:19: Genießt es!

00:17:21: Daher die Empfehlung gerne etwas langsamer essen weil wir neigen alle dazu viel zu schnell zu essen und ich sag mal sehr viele von uns neigen da so viel zu schnell zu essen.

00:17:30: Und das finde natürlich auch so dass wir vergessen wann wir eigentlich tatsächlich satt sind oder einfach so dieses Körpergefühl nicht mehr haben.

00:17:35: wenn sie immer satt und wann sind wir übervoll Und wir wissen alle, wie sehr diese Weckerl manchmal gefühlt sein können.

00:17:43: Wunderbar!

00:17:44: Aber manchmal ist es dann doch zu viel.

00:17:46: Dementsprechend sage ich da einfach langsamer Essen und dann vielleicht tatsächlich einen kleinen Spaziergang danachzumachen weil das wunderbare an der Bewegung ist oder vor allem in einem lockeren Spazieregang.

00:17:59: also jetzt nicht schleichen aber halt so dass man sagt okay es ist eine gute Form von Bewegungen mit der man sich wohlfüllt isst.

00:18:06: Und jetzt kommt etwas, das ich noch nicht erwähnt hatte.

00:18:09: Der Blutzucker wird von dem Hormon Insulin unter anderem reagiert.

00:18:13: Insulin ist das Hormone, was unseren Blutzuckern nach unten bringt und ich beschreibe das Insulin gerne auch als den Schlüssel der die Zelle aufsperrt.

00:18:21: Das heißt wenn wir quasi Insulin haben, die Zälle werden aufgesperrt dann kann da der Zucker rein und der Blutzucke wird quasi abgesenkt.

00:18:30: Wenn wir uns aber jetzt bewegen, Wir nehmen das SK-Umweg, aber eine Abkürzung um den Blutzucker nach unten zu bringen weil die Muskelzellen aufgeht und der Blutzuck direkt in die Zelle geht ohne dass wir ihn solien brauchen.

00:18:46: Das bedeutet wenn wir jetzt unser Weckerl essen und dann eine kurze Runde ich sage so zehn fünfzehn Minuten locker spazieren gehen wird unser Blutzucker sofort verstoffwechselt, sofort verbraucht.

00:18:58: Die Muskeln verwenden sofort die Energie, die sie bekommen und es wird quasi alles passiert ohne Insulin.

00:19:04: also wir schützen unsere Insulinreserven her und andererseits wird aber dennoch der Blutzuck reguliert.

00:19:12: Bewegung hat halt viele positive Effekte auf auch unser Glücksehfühl und im Gehirn, ansonsten.

00:19:16: Also deswegen ein anderer Tipp den ich gerne gebe wenn man davor keinen Salat oder andere Ballaststoffe essen kann Oder eben auch Proteinquellen.

00:19:24: Deswegen sage ich auch gerne.

00:19:26: Protein ist etwas wo unser Blutzucker relativ stabil bleibt.

00:19:31: Deswegen da gerne danach die Bewegungen machen muss jetzt nicht sofort sein dass wir sofort aufspringen und dann gleich losmarschieren.

00:19:38: Sondern wenn man das Innerheit der nächsten fünfzehn Minuten macht, wenn man quasi die Mahlzeit beendet hat und dann zuvielfünfzehn Minuten locker spazieren geht, hat man eben so einen wunderbaren Effekt.

00:19:47: Wer uns eben auch Energie geladen fühlen lässt er wir fühlen uns satt, wir füheln uns wohl haben auch gleich so diesen Verdauungspaziergang ein bisschen gemacht dass die Mahlszeit nicht zu sehr im Magen einfach liegen bleibt.

00:19:59: Und das sind so die einfachen Tipps, die jeder von uns immer meiner Meinung nach im Alltag anwenden kann.

00:20:06: Also es kommt darauf an, was wir essen und dass wir uns bewegen.

00:20:10: Das Essen, die Bewegung spielen auf dem Blutzucker ein und kommt auch darauf an wie ich das esse ob ich unter Zeitdruck esse oder ob ich ein emotional belastendes Thema bespreche.

00:20:23: währenddessen

00:20:25: Genau, absolut.

00:20:26: Ihr habt zerstörendes Hormoninsulin verwendet und ich sage gerne auch so ein bisschen der Gegenspieler von Insulin auf der Hormonenkaskade ist das Cortisol.

00:20:37: Das Insulin senkt den Blutzucker und das Cortisol was wir als Stresshormone bezeichnen lässt unseren Blutzuckerspiegel ansteigen.

00:20:46: Wenn wir aber jetzt so etwas bauerhaft gestresst sind kann es dann natürlich auch dazu führen dass unser Blutzug gehalten öfter, kontinuierlich erhöht ist.

00:20:56: Oder eben auch so wenn ich merke okay habe jetzt in fünf Minuten ein Meeting oder muss irgendwo sein und dann stopfen wir schnell was rein, da sind wir halt auch viel Energie geladener unter.

00:21:06: das Quartisol quasi lässt an den Blutzucker noch weiter ansteigen.

00:21:10: Prinzipiell ist es ja ein guter Mechanismus.

00:21:13: Wir brauchen das Quatisol weil es uns diese Energie gibt noch aus der Urzeit um von einem Tiger davon zu laufen.

00:21:21: Die Wahrscheinlichkeit, dass wir jetzt im Alltag vor einem Tiger oder Bär oder so was davonlaufen müssen ist eher gering.

00:21:26: Dementsprechend ist dieser Stressmechanismus momentan für unseren Alltag die in den meisten von uns erleben nicht unbedingt förderlich.

00:21:35: Demensprechend Quartisol als er Stress hat auch noch einen Einfluss auf unseren Blutzucker und das andere was auch ein wunderschöner Lebensstilfaktor ist.

00:21:45: denn man aber oftmals vergisst Ich so das Gefühl habe, er bekommt mittlerweile immer mehr Aufmerksamkeit als der Schlaf.

00:21:51: Wenn wir quasi schlecht geschlafen haben oder kürzer geschlaften haben, merken wir auch dass unser Blutzucker und man ist genau das gleiche Frühstück und ich sage es jetzt vielleicht kein Kohlenhydrat, ah kein blutzuckerfreundliches Frühstuck, dass unser Körper dann in diesen Morgen wo Man schlechter geschlafen hat stärker auf die Mahlzeit reagiert und der Blutzucker auch stärker ansteigt.

00:22:15: Dann ist diese klassische Blutzucke achterbahn, er fällt nach oben, fällt nach unten.

00:22:19: Die Reaktion unseres Körpers ist wenn der Bluzucker zu niedrig ist.

00:22:22: Er braucht schnell Energie.

00:22:25: Wo kommt die schnelle Energie her?

00:22:27: von einfachem Kohlenhydraten?

00:22:28: Weil das ist einfach das Wohl im Schlesen die Energie herausziehen kann Und dann verlander halt auch danach.

00:22:34: Dementsprechend Wenn man weiß man hat schlechtergeschlafen empfehle ich da gerne gerne mal über Permeatenzüge zu machen, um halt wirklich so runterzufahren und im Körper einen kleinen Reset zu geben oder eben auch bewusst auf seine Mahlzeit vor allem zur Beginn des Tages zu achten.

00:22:53: Weil das Frühstück ist ein bisschen der Tongeber für den restlichen Tag.

00:22:58: Und genau es sind die Stressschlafbewegung und die Mahlzeitenauswahl haben den größten Einfluss auf unseren Blutzucker.

00:23:08: Und kann ein junger Körper noch besser mit Blutzuckerschwankungen umgehen, als dann je älter man wird?

00:23:15: Absolut.

00:23:17: Das Alter spielt auch eine Rolle und vor allem bei Frauen.

00:23:23: Da muss ich ganz kurz ein bisschen auf den Zyklus eingehen.

00:23:27: Wenn man sich den Zyklus in zwei Phasen unterteilt... Man hat einen Einsprung.

00:23:31: der ist in der Mitte Also eine ersten Zyklushälfte ist ein Hormon erhöht.

00:23:37: Das ist das sogenannte Oestrogen, also erhöht.

00:23:40: es ist dominanter.

00:23:43: Ist auch gut so wollen wir.

00:23:45: aber das Oestrogene hat eine insulin-sensitive Wirkung.

00:23:49: Das bedeutet wenn wir etwas essen unser Körper ist ein bisschen sensibler drauf des Insulinen funktioniert einfach besser und der Blutzucker wird Stabiler.

00:23:59: Wenn wir jetzt die gleiche Mahlzeit, ich nehme das Beispiel Banane und wenn wir eine Banane in der ersten Zyklushälfte essen und einer Banane an der zweiten Zyklushälfe dann sehen wir dass in der zweiten zyklushälfte der Körper stärker und damit meine ich mit einem stärkeren Blutzuckeranstieg auf diese Banane reagiert.

00:24:17: und das liegt daran weil das Oestrogen weniger dominant ist des Progesteron dagegen.

00:24:22: Spielern sage ich gerne also dominanter ist Progesterone weniger Insulin sensitiv ist.

00:24:31: Er bedeutet, unser Körper bräuchte mehr Insulin für die gleiche Menge an Kohlenhydraten um das Ganze dann auszugleichen.

00:24:40: auch wieder evolutionär bedingt super weil ja die zweite Zyklushälfte eher daran gedacht ist.

00:24:45: okay eine Frau ist schwanger und der Körper möchte natürlich die beste Energieversorgung für ein heranwachsendes Kind zur Verfügung stellen.

00:24:54: Und dementsprechend ist es auch gut, wenn es pro Gestorion vorhanden ist weil es quasi Insulin schützend, weniger insolinen sensitiv mehr Energie schützent ist und eben ein bisschen mehr anlagern.

00:25:06: Und dementsprechend hat das eine andere Einfluss auf den Blutzucker und wir sehen es tatsächlich auch im Verlaufer der Schwangerschaft, ja.

00:25:12: Das kann sich auch Schwangerschaftstiabetes überhaupt entwickeln.

00:25:15: Meilerbrug ist der Rundspiegel immer mehr ansteigt, immer mehr einsteigt und dementsprechend halt die Insolinsensitivität immer weniger wird.

00:25:23: Und dann kommt es eben bei manchen Frauen dazu, dass sie halt deswegen gestations- also Schwangershaftstiabetes entwickeln

00:25:28: und spielt das Blutzuck auch eine Rolle?

00:25:30: Ob wir eher leichter zunehmen abnehmen, ist er da auch ein

00:25:35: Taktgeber?

00:25:37: auf jeden Fall.

00:25:39: Also nicht nur aber auch, weil eben dieses Insulin hat eine man nennt das anabole Wirkung.

00:25:47: Das heißt bedeutet der Körper wenn mehr was Insulin vorhanden ist, ist eher dazu geneigt Reserven anzulegen.

00:25:56: Dementsprechend merken wir das auch, dass sich unser Gewicht im Verlaufer des Zyklus als Frau verändern kann.

00:26:03: Und es kommt eben wieder einerseits pro Gestoron mehr Insul... Also man bräuchte mehr Insulin und solange quasi Insulin in Blutzucker vorhanden ist sehr vereinfachte Erklärung.

00:26:13: Aber solange Insulin im Blutzucker fanden ist, kann unser Körper nicht abnehmen weil es Insulin eben diesen Signal gibt.

00:26:20: hey!

00:26:21: Wir müssen Energie speichern.

00:26:23: Und dementsprechend starke Blutzuckerschwankungen oder erhöhter Blutzucker kontinuierlich kann eben, dass die Gewichtszunahme fördern.

00:26:34: Oftmals kommt dann eben auch noch das Cortisol dazu und das Cortiso hat ja auch diese Wirkung.

00:26:38: so hey wir müssen da schnell Energie freimachen und die halt dann versuchen zu nutzen und dementsprechend ist es dann oftmals schwieriger abzunehmen.

00:26:46: Und schauen wir uns doch ganz kurz weil man schon beim Thema Frauengesundheit hier waren auch die Wechseljahre an welche Rolle spielt da denn dann der Blutzugger?

00:26:54: Genau, also da ist es tatsächlich so und ich bin noch nicht in den Wechseljahren aber von den Frauen mit denen ich gearbeitet habe.

00:27:02: Und was man halt in den Studien sieht ist diese Hormonveränderungen die passieren nicht linear.

00:27:10: mehr als kann sein dass quasi einmal das Östro-Gehen wieder höher ist dann wieder das Progesterone.

00:27:14: Aber am Ende wenn wir dann wirklich keine Blutung mehr hat und man schon zwölf Jahre oder nicht zwölch, sondern zwölft Monate und noch mehr nach seiner letzten Blutungen ist.

00:27:25: Sehen wir Frauen quasi den Männern am nächsten was die Hormone betreffen?

00:27:30: Und dementsprechend muss sich der Körper halt auch diese Veränderungen im Laufe der Wechseljahre einstellen.

00:27:37: Deswegen kann man sich auch manchmal super energiegeladen fühlen und am nächsten Tag wieder komplett wie, man kann sie gar nicht mehr bewegen.

00:27:44: oder das da Einfluss natürlich auch dann die Nächte, wie man sich fühlt weil sich vor allem eben diese Hormone ständig in einem Wechselspiel sind und quasi dadurch halt im Laufer der Zeit auch reduziert werden.

00:27:57: Dementsprechend bemerken eben auch Frauen Dass sie während der Wechseljahre vor allem um die Bauchmitte zunehmen, liegt auch daran dass das Progesterone oder das Aestrogen sinkt und durch dieses Aestrogene hat den Effekt Fett oder halt so unsere Energiereserven eher bei Frauen um die Hüfte angesetzt werden.

00:28:23: Wenn aber quasi das Astrogen sinkt, wandert quasi die Fettverteilung mehr in den Bauch Mitte und wie gesagt wir nähern uns da halt wieder den Männern an und beim Männern ist es halt als evolutionsbedingte Sicht oftmals so dass das Bauch eher um die Fette mit... Fett um die Bauchmitte angesiedelt ist.

00:28:41: und dementsprechend ist es für viele Frauen tatsächlich so das was sie als erstes bemerken.

00:28:45: Sie machen genau das gleiche, als sie nur vor fünf Jahren gemacht haben aber sie nehmen zu und nicht ab und das ist tatsächlich ein Ergebnis oder halt eine Folge der Hormone.

00:28:59: und eben, je älter wir werden, nimmt natürlich auch unser Energiegrundumsatz ab.

00:29:05: Dementsprechend ist es dann oftmals so, dass eine Frauenversuchung mehr hat noch mehr Bewegung zu machen was aber dann oft mal noch mehr Stress sein kann und dann quasi wieder genau die gegenteilige Wirkung hat.

00:29:16: Aber kann man sich da den Blutzucker irgendwie zum Nutzen machen das mit dem entgegenwirkt?

00:29:21: Auf jeden Fall.

00:29:22: Also ich würde weiß es dann wirklich so, dass ich sage was wir schon zuerst angesprochen haben so ein bisschen auf sein Hunger und Zettelungsgefühl zu achten.

00:29:31: oftmals und ich hoffe steigt jetzt niemanden zu nahe aber oftmals haben wir halt tatsächlich auch unseren Bezug zum Körper verloren und wir neigen dazu dann zu wenig zu essen.

00:29:43: Und wenn man aber dann mal so seinen Blutzucker Tracked oder halt sich beobachtet mit einem Sensor, ja dann merkt man halt einfach mal so okay was sind eigentlich so die Lebensmittel die meinen Blutzucker stabil halten und das ist in den seltensten Fällen der Porridge.

00:30:02: Und diese ist also dieses übertrüber Bio supergesunde weil das ist oftmals sehr viele Kohlenhydrate die eben auch wieder einen Blutzuck ansteigen lassen.

00:30:15: Und dementsprechend auch zu klären, meine Appell an die Frauen bitte verzichtet es nicht auf gesunde Fette.

00:30:24: Gesunde Fete braucht unser Körper.

00:30:27: unsere Hormone werden aus fetten hergestellt.

00:30:31: Das heißt wenn wir unseren Körper aus also von den fetten Fernhalten dann schweren wird tatsächlich so diese Hormonproduktion.

00:30:40: und ich sage mal gerade Frauen in den Wechseljahren Bitte, es gibt das Olivenöl zu eurer Salat dazu und die Pasta.

00:30:50: Und gerne auch mit einem gesunden Öl anbraten oder es sehr Avocado wenn ihr es ethisch vertreten könnt.

00:30:57: Bitte macht's alles weil euer Körper braucht das Fett um eure Hormone überhaupt besser unterstützen zu können.

00:31:05: Und natürlich, wir brauchen auch die Kohlenhydrate und wir wollen tatsächlich auch die Veränderungen unseres Blutzuckers sehen.

00:31:11: Weil das ist so die normale Reaktion unseres Körpers.

00:31:15: Ich bin jetzt kein großer Veränder von zu sagen Es muss sich jeder Ketogen ernähren weil es ist auch wieder sehr einseitig und meiner Meinung nach nicht langfristig umsetzbar wenn's nicht medizinisch notwendig ist.

00:31:28: Also es gibt natürlich medizinische Gründe warum Ketogene Ernährung bevorzugt wird.

00:31:32: aber bitte wenn es nicht medizinisch notwendig ist, essen die komplexen Kohlenhydrate.

00:31:38: Wenn sie mal an Kuchen gibt bitte auch den Kuchenessen gerne danach spazieren gehen oder davor diesen Salat essen weil Essen soll auch Freude machen und wenn wir also meiner Meinung nach wenn wir uns zu sehr auf dem Blutzucker fokussieren dann kann das natürlich auch ein gewisser Stressfaktor sein.

00:31:58: Das ist so mein großes Mantra und da stehe ich ganz stark

00:32:02: dahinter.".

00:32:03: Du hast jetzt schon die Blutzuckersensoren angesprochen, machen die vor allem auch deshalb Sinn?

00:32:09: Weil eine Portion Pasta vielleicht auf meinem Blutzucker ganz anders wirkt als auf deinen?

00:32:17: Also dass man da einfach schaut wie das individuell auf einen wird... Absolut!

00:32:20: Genau.

00:32:20: also das ist tatsächlich so.

00:32:21: ein Danke, dass du es ansprichst der Blutzucke sehr individuell.

00:32:26: Und das Pasta-Beispiel ist ein ganz unwunderbares Beispiel, weil mein Körper zum Beispiel wenn ich einfach ganz normale Pasta esse oder z.B.

00:32:35: auch Pastakarbonara wo man weiß es eh relativ viel Fett und bisschen Protein drinnen reagiert oder auch nackte Vollkornnudeln reagiert meinen Körper kaum.

00:32:45: Wenn ich aber jetzt zu dieser Pasta Tomatensauce gebe steigt mein Blutzucker massiv an Im Vergleich aber zu meinem Mann relativ wenig, bei meinem Mann hingegen passiert relativ wenig wenn er Kartoffeln ist.

00:33:00: Wenn ich Erdpfel ist, geht mein Blut sogar ab durch die Decke.

00:33:04: Stört mich persönlich jetzt wenig weil ich bin kein großer Erdapfel-Fan.

00:33:08: aber das sieht man einfach wie individuell obwohl wir genau die gleiche Mahlzeitessen gleich zubereitet haben es tatsächlich auch getestet, die gleichen Menge reagiert der Körper ganz unterschiedlich.

00:33:20: Und wenn man das einmal so gemessen hat, dann kann man dann von ausgehen.

00:33:23: Es ist grundsätzlich so bei einem IS oder es ist wieder von anderen Faktoren auch abhängig von der Tageszeit?

00:33:30: Ja also es ist tatsächlich so... grundsätzlich von einem Dick auszugehen, wenn man es einmal getestet hat ist das wissenschaftliche Sicht immer schwierig.

00:33:39: So wie du sagst, es kann davon abhängen dass vielleicht der Schlaf ein bisschen anders ist oder sich die eine Person mehr davor bewegt hat oder dass man keine Ahnung an Chatleg hat oder mehr gestresst ist oder wie auch immer oder natürlich auch bei Frauen im Verlauf des Zyklus.

00:33:55: Deswegen bei Frauen sage ich gerne so eine in der ersten Zyklushälfte oder in einer zweiten Zyklus-Hälfte zu messen.

00:34:02: Oder ja immer mal wiederzuschauen, einfach um... es gibt natürlich auch saisonale Lebensmittel.

00:34:08: Also im Sommer ist man weniger Kürbis.

00:34:12: Herbst ist bald um die Ecke und dann gibt's Kürbus.

00:34:13: Kürbes hat einen starken Einfluss bei vielen auf unserem Blutzucker.

00:34:17: Also so saisonal Dinge haben natürlich auch immer einen massiven Einfluß, warum es meiner Meinung nach gut ist, es immer einmal wiederzutesten.

00:34:25: aber Es muss jetzt nicht, solange man kein Diabetes hat bin ich der Meinung es muss nicht kontinuierlich sein.

00:34:34: Welche

00:34:34: Aha-Momente hattest du denn da noch mal abgesehen von Pasta und Erdöpfelverkleich mit deinem Mann?

00:34:42: Also das eine Aha-Moment und das war einfach so eine Bestätigung dass es Frühstück, dass ich zu mir nehme gut ist also gut für meinen Blutzucker.

00:34:51: Das andere war eben dieses Tomatenbeispiel.

00:34:53: Also ich habe es dann tatsächlich auch noch getestet mit so Tomaten im Ofen, mit einem Väter oder Halloumi dazu.

00:34:59: Gleiches Spiel.

00:35:00: also sobald die Tomaten in irgendeiner Art und Weise verarbeitet wurden steigt mein Blutzucker massiv stark an.

00:35:07: was ich auch sehr spannend fand war einfach tatsächlich zu sehen wie unterschiedliche Arten von Bewegung und Bewegungsintensitäten sich auf meinen Blutzucker auswirken.

00:35:20: Also es war mir bewusst, dass das unterschiedlich ist.

00:35:24: aber halt dann einfach wirklich zu sehen so wenn ich eine Intervalltraining mache, dass sie halt wirklich so sehe wann die Intervalle gestartet haben weil sich da mein Blutzug wieder eingestiegen ist, war halt auch super interessant.

00:35:36: oder eben auch zu sehen okay wenn lockeres Skitour gehe, dass der eher mein Blutzucker nach unten geht weil er die Anstrengung nicht so hoch ist und dementsprechend einfach die Serven aufgebraucht werden um es da also umso wichtiger ist kontinuierlich nachzufüllen.

00:35:54: Das war schon mega spannend oder das war tatsächlich eher dann für mich auch im Bereich von Sport- und Bewegungen deshalb zu sehen wie das funktioniert Auch Thema Stress.

00:36:08: Also wenn ich gemerkt habe, okay das ist jetzt vielleicht ein Meeting was vielleicht ein bisschen unangenehmer ist oder wie auch immer also dass da mein Blutzucker kurz davor mal stark angestiegen ist und nicht nur die Schweißflecke unter den Achseln hat, sondern tatsächlich auch der Blutzucker darauf reagiert hat.

00:36:22: Das war auch noch einmal einen super AHA Moment wo mir einfach dann bewusst wurde wenn solche Meetings anstehen, die ich zum Glück sehr selten habe.

00:36:31: Da vielleicht kurz davor mal aufzustehen, tief durchzuatmen, vielleicht mal kurz zu dehnen um ein Nervensystem zu regulieren und da eben meinen Blutzucker eher die Anspannung rauszunehmen war ein anderer spannender Moment.

00:36:46: Worauf muss man denn dann achten, wenn man eben seinen Blutzucker eine Zeit lang misst und dann diese Kurven beobachtet versucht zu analysieren?

00:36:54: Was sollte man nicht falsch interpretieren.

00:36:56: Wo braucht man dann vielleicht auch medizinischen Rat?

00:37:00: Genau also ich würde mal sagen da gibt es ein paar Dinge.

00:37:02: das einer ist wie schon ein bisschen angesprochen hatte wir wollen Veränderungen unseres Blutzuckers sehen gerade wenn wir etwas gegessen haben oder wenn wir eine höher intensive Bewegung haben.

00:37:13: Also für alle Ladies da draußen, die so Hit-Training machen, lasst euch davon nicht abhalten nur weil euer Blutzucker stark nach oben geht.

00:37:23: Das ist eine komplett körperwünschenswerte Reaktion, weil einfach noch zusätzlich NFG frei gemacht wird damit wir eben dieses Hit-Training überhaupt absolvieren können.

00:37:35: Auch beim Essen, gerade in Kohlenhydrate drinnen sind.

00:37:38: wir wollen so sanfte Kurven sehen.

00:37:42: Wir können eine Totalblutzucker stabile Ernährung haben wenn wir uns jetzt nur von Butter und Eier nähern ist aber keine gesunde Ernährungen.

00:37:50: Dementsprechend... Entschuldigung

00:37:52: das heißt es ist auch nicht anstrebenswert dass die Kurve ganz flach ist okay?

00:37:57: Genau das wollen wir eben nicht!

00:38:01: Idealerweise ist der Blutzucker so nach dreizig Minuten, fünfvierzig Minuten nach der Mahlzeit am höchsten und ist dann diese typische Gausche-Klockenkurve.

00:38:11: Also wirklich eine sehr symmetrische Kurve, das sollte unser Blutzugger sein und innerhalb von neunzig Minuten sollte er wieder dort sein wo man begonnen hat.

00:38:21: Wir wollen jetzt nicht, dass er niedriger ist als davor weil das ist dann wieder genau das Rebound Effekt wo man danach schnell Energie braucht und der Blutzucker wieder ansteigen kann wo wir uns vielleicht müde fühlen.

00:38:33: Dementsprechend idealerweise blutzucker hat steigt

00:38:36: an

00:38:37: also diese gleichmäßige Glockenkurve mit einem Anstieg von je nachdem was man gegessen hat bis zu fünfzig Milligramm pro deciliter so die Einheit dem auf diesen Sensoren sehen kann dann, wie gesagt so nach neunzig Minuten wieder dort vor war.

00:38:53: Das ist so das was mir immer ganz wichtig ist auch zu sagen.

00:38:58: und genau also bitte keine Angst vor Bewegung nur weil der Blutzucker ansteigt und bitte keine angstverkohlene Drahten auch weil der blutzucker einsteigen kann.

00:39:06: wir wollen es.

00:39:08: Wie bei allen Themen, die viel diskutiert werden gibt es auf Social Media im Freundesbekanntenkreis unterschiedliche Meinungen und Behauptungen.

00:39:17: Und die würde mir jetzt gerne mit dir noch zum Schluss anschauen, dass du uns ein bisschen sagst was ist da dran?

00:39:24: Der Faktencheck

00:39:25: – Fakt

00:39:26: oder Fake?

00:39:27: Gesundheitsmythen?

00:39:28: Aufgedeckt!

00:39:33: Dass einem mal Blutzuckerspitzen würden dick machen stimmt das?

00:39:39: Eine Blutzucherspitze nicht?

00:39:41: Aber wenn man jeden Tag immer wieder Blutzucker-Spitzen hat, dann ist es über einen längeren Zeitraum.

00:39:46: Ein

00:39:47: Blutzuckersensor lügt nicht?

00:39:50: Stimmt nicht!

00:39:52: Liegt daran natürlich, dass es technische Fehler geben kann.

00:39:57: Deswegen sage ich auch immer so nur ein Sensor gibt einem Kann einen einen Einblick geben aber am besten mehrmals um halt zu vergleichen weil Die Hersteller sind halt, also sie machen ihr Bestes.

00:40:10: Aber es kann trotzdem sein, dass ein Sensor vielhaft ist.

00:40:13: Apfelessig vor dem Essen verhindere einen Blutzuckeranstieg?

00:40:18: Ich weiß woher das kommt wurde aber mittlerweile wiederlegt.

00:40:23: Also dementsprechend bin.

00:40:24: ich sage wenn man was trinken mag so wollen wir's gerne machen.

00:40:29: der Effekt ist bei anderen Tricks jedoch besser.

00:40:34: Wer abends Kohlenhydrate ist, nimmt zu.

00:40:37: Stimmt das?

00:40:38: Ich würde gerne sagen Nein Es kommt aber drauf an.

00:40:47: Also wissenschaftlicher Sicht ist es so diese klassische Antwort Es kam darauf an wie viel man davon isst Was man sonst zu den restlichen Tag gegessen hat Wann man dann auch schlafen geht.

00:40:59: also es ist so.

00:41:01: Dieses vereinfachte Statement stimmt nicht Aber es ist nicht ganz unwahr.

00:41:07: Und dann noch, wer sich gesund ernährt braucht keinen Blutzuckersensor.

00:41:12: Was sagst du dazu?

00:41:15: Gesundes relativ!

00:41:20: Vielleicht einigen wir uns einfach darauf dass gesunde Ernährung Das ist, was du vorher beschrieben hast.

00:41:25: Zum Beispiel ein Frühstück, wie du es heute gegessen hast.

00:41:29: Mittags mit dem Salat beginnen und dann vielleicht erst die Kohlenhydrate abends nicht zu spät.

00:41:38: Wenn man sie daran hält kann man dann grundsätzlich davon ausgehen dass das gut passt mit den Blutzucker.

00:41:44: oder sollte man trotzdem mal

00:41:46: schauen?

00:41:47: Es zahlt sich aus, trotzdem zu schauen einfach weil jeder von uns irgendwelche Blindspots hat.

00:41:54: Es kann sein dass der Schlaf nicht ideal ist.

00:41:56: es kann sein das man kontinuierlich gestresst ist und dann super wenn man so eine wunderbare Ernährung hat heißt aber nicht.

00:42:03: also keiner von uns ist perfekt er und man kann halt mit diesen Blutzucker Tracking, dann doch einige Blindspots erkennen mit denen man ganz gut arbeiten kann.

00:42:12: und dann ist es eben nicht die Ernährung sondern der Schlaf oder die Bewegungen oder das Stressmanagement an dem er arbeiten kann.

00:42:19: Jetzt haben wir schon ganz viele Tipps bekommen von dir, wie man uns quasi mit unserem Blutzucker anfreunden.

00:42:26: Wie man positiv beeinflusst können.

00:42:28: und ganz zum Schluss habe ich immer noch das Rezept und da wäre es toll wenn du uns jetzt noch einen Trick verraten kannst der vielleicht über den wir heute noch nicht gesprochen haben den aber jeder

00:42:38: ab morgen

00:42:39: eigentlich oder ab heute umsetzen kann.

00:42:45: Das Rezept

00:42:51: Ein Trick, den ich so noch nicht angesprochen hatte, weil da trotzdem schon angesprochen habe ist das Thema Bewegung nach dem Essen.

00:42:58: Und damit geht es mir einfach darum zu sagen man muss nicht nach dem essen immer einen Spaziergang machen um den Blutzucker zu stabilisieren.

00:43:06: Ich sage wenn wir nach demessen die Wäsche wegräumt oder nach einem Meeting wo man gerade gegessen hat oder das nächste Meeting dann im Stehen macht und dann halt vielleicht wie das Fersen heben, wenn man sitzen bleiben mag.

00:43:20: Also man kann immer Bewegung einbauen selbst, wenn es einem gar nicht bewusst ist.

00:43:27: Das ist so mein Alltagstipp also es geht immer.

00:43:29: Man muss einfach vielleicht manchmal ein bisschen kreativer sein.

00:43:32: Dann vielen Dank!

00:43:34: Ich wünsche dir heute noch einen schönen Tag.

00:43:36: bei dir ist der Tag ja noch vor dir und freue mich wenn wir uns wieder mal hören weil ich habe schon gesehen bei der Recherche du hast auch nur ganz viele andere Themen die hochspannend sind

00:43:47: Sehr gerne.

00:43:47: Vielen Dank für die Einladung Susanna und dir noch einen schönen Abend!

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