#64 Wie wachen wir morgens voller Energie auf, Dr. Stephan Barth?
Shownotes
Mitochondrien: Wie wir unsere Stoffwechsel-Superheldinnen stärken Ständig müde und erschöpft? Vielleicht liegt es gar nicht am Terminkalender. Sondern an winzig kleinen Kraftwerken in unseren Zellen: den Mitochondrien.
Sie entscheiden mit darüber, wie viel Energie wir haben, wie gut das Immunsystem arbeitet, wie schnell wir regenerieren – und möglicherweise sogar, wie gesund wir altern.
Dr. Stephan Barth erklärt verständlich, warum unsere Mitochondrien viel mehr sind als bloße Zellkraftwerke, weshalb chronischer Stress sie ausbremst und welche einfachen Gewohnheiten sie wieder auf Touren bringen können.
In dieser Folge erfährst du unter anderem: • wie du erkennst, ob deine Mitochondrien gesund sind • welche Rolle Schlaf, Bewegung und Entspannung wirklich spielen • weshalb 30 Minuten Bewegung am Tag einen enormen Unterschied machen können • warum Mitochondrien weder Low Carb noch High Carb bevorzugen • was Medikamente mit deinen Zellkraftwerken machen können • weshalb chronischer Stress einer der größten Energieräuber überhaupt ist • warum ein einfacher Apfel mehr kann, als viele vermuten • welche drei Zahlen du dir merken solltest: 30 – 20 – 16
Eine Folge für alle, die ihre Energie nicht nur kurzfristig steigern, sondern ihre Gesundheit langfristig stärken möchten.
MACH ES!gesund versteht sich ausschließlich als Plattform zur allgemeinen Information. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der getätigten Aussagen sind die jeweils eingeladenen Expert:innen verantwortlich. Die Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch qualifizierte Fachpersonen.
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00:00:00: Mach es gesund!
00:00:04: Dein Podcast für ganzheitliche Gesundheit.
00:00:10: Heute als dein Host Susanna Winkelhofer.
00:00:16: Sie sind winzig klein, etwa wie ein Bakterium.
00:00:20: Und trotzdem entscheiden sie darüber ob wir am Morgen mit voller Energie aufstehen, ob wir nach dem Mittagessen in einen Leistungstief fallen und ob wir gesund altern.
00:00:33: Milliarden von ihnen arbeiten in uns jetzt gerade Tag und Nacht ohne Pause.
00:00:38: die Mitochondrien oder wie unser heutiger Gast sie gerne nennt, die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels.
00:00:47: Er sagt viele Gesundheitsprobleme beginnen dort wo unsere Zellkraftwerke nicht mehr optimal arbeiten.
00:00:54: Müdigkeit, Erschöpfung, Entzündungen, Stoffwechselstörungen – die gute Nachricht?
00:01:00: Wir können Einfluss darauf nehmen.
00:01:02: Und wie?
00:01:03: Das erzählt er uns jetzt gleich.
00:01:05: Dr.
00:01:05: Stefan Bart ist Mediziner, Zell- und Molekularbiologe Ernährungswissenschaftler Toxikologe.
00:01:13: Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren beschäftigt er sich mit den Schnittstellen von Ernährung, Stoffwechsel und Gesundheit – und darüber schreibt er auch in seinem neuen Buch die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels mit dem Untertitel Superpower mit Thuchondrien.
00:01:30: wie unsere Zellkraftwerke die Gesundheit revolutionieren!
00:01:34: Darüber wollen wir heute mehr wissen.
00:01:35: Lieber Stefan vielen Dank dass du dir heute Zeit nimmst
00:01:39: Sehr gerne.
00:01:39: Danke für die Einladung Susanna!
00:01:41: Wir sind hier beim Kneipverlag in Wien, Sturier-Books und dürfen dieses schöne Büro nutzen für die Aufnahme.
00:01:49: Es ist ein sehr heißes Sommertag aber hier haben wir es im Moment noch kühl.
00:01:53: Die Klimanlage haben jetzt ausgeschaltet damit's schön leise ist.
00:01:56: Schauen wir mal wie warm uns wird und was das mit unseren Mithochon drehen dann macht.
00:02:00: Stephanie habt ihr etwas mitgebracht?
00:02:03: Einen Apfel?
00:02:05: Ah, okay.
00:02:05: Und so ein großer!
00:02:07: So ein großer.
00:02:08: Weil ich dein Buch gelesen habe, warum es gerade ein Apfel ist darüber werden wir wahrscheinlich später noch sprechen.
00:02:14: Ja, sehr
00:02:15: gerne.
00:02:15: Aber vorweg schauen wir uns mal an was du sonst noch so außer einen Apple-Adee kippst und Doktor Uwe so in deinem normalen Alltag für deine Gesundheit machst.
00:02:32: Wie viele Stunden schläfst du so durchschnittlich?
00:02:37: Im Durchschnitt tatsächlich zwischen sechs und sieben Stunden.
00:02:41: Tracks du das auch, oder?
00:02:42: Nein!
00:02:43: Ich gucke auf die Uhr.
00:02:44: Das ist dann das Zeit-Tracking sozusagen.
00:02:48: Was hast Du heute schon Gutes für Deine Mitochondrien gemacht?
00:02:53: Was habe ich heute schon gutes für meine Mitochen gemacht?
00:02:58: Ich hab' heute Morgen tatsächlich einen Apfel gegessen.
00:03:02: Also das wäre dann vielleicht der zweite, den wir gleich zu uns nehmen, Susanna.
00:03:09: Ich habe mich bewegt sogar bei erhöhten Temperaturen.
00:03:14: also das ist schon etwas was den Kreislauf und eben auch die Mitochondrien gut in Bewegung bringt Und ich hab meine Familie dabei.
00:03:28: Die Menschen Gerade die, die sehr positive Energie bringen sind auch für die mitochondriale Gesundheit sehr wichtig.
00:03:37: Also das sind so die Morgenroutinen, die ich heute in Wien hatte.
00:03:44: Ein longevity Hack?
00:03:46: Denn viele unterschätzen ...
00:03:51: Entspannung tatsächlich!
00:03:53: Also kommen wir vielleicht später noch dazu.
00:03:57: So der größte Energiewampier ist chronischer Stress Und bewusste Entspannung ist tatsächlich ein Longevity-Hack, den man nicht über eine Pille schlucken kann.
00:04:13: Der kostet auch eigentlich
00:04:14: nichts?
00:04:15: Kostet eigentlich nichts, kostet Zeit und runterkommt manchmal auch selbstdisziplinend.
00:04:23: Diese zwanzig Minuten Entspanungspause sind sehr, sehr wichtig.
00:04:30: Und das ist tatsächlich so ein longevity Hack, den viele unterschätzen.
00:04:36: Was mögen die Mitochondrien lieber?
00:04:39: Oder was magst du eigentlich lieben.
00:04:41: Also tatsächlich auf die Inhaltsstoffe geguckt, würde ich sagen ist das ein hartes Kopf an Kopfrennen aus der Sicht der Mito-chondrient weil es Kofferin macht ja eine schöne Gefäßweitstellung,
00:04:58: d.h.,
00:04:58: die Nährstoffzufuhr Sauerstoffzufuhr, die die Mitochondrien ja brauchen und lieben für ihre Arbeit wird verbessert.
00:05:10: Im Tee gibt es interessante Pflanzenstoffe.
00:05:15: eins heißt ganz kryptisch deshalb abgekürzt EGCG Epigallo-Katechingalat.
00:05:22: ich bin froh, dass sich jetzt so rausbekommen hat.
00:05:24: Kann man sich denn das
00:05:25: merken?
00:05:26: Und das ist so ein... Tatsächlich so eine Art Schutz- und Pflegestoff für die Mitochondrien.
00:05:34: Und ... insofern, Teerung, Kaffee sind gleich gut aus der Sicht der Mitocherondrien?
00:05:41: Und
00:05:41: du trinkst auch beides oder heute keinen Teer, oder?
00:05:44: Ich bin
00:05:46: tatsächlich eher aus der Kaffe und speziell aus der Espressofraktion, weil da grad wenn ich den Espreso dann selber male noch so etwas Meditatives dazu kommt.
00:06:01: Und das ist so das Ritual, was ich tatsächlich morgens auch sehr genieße.
00:06:08: Meist auch in Ruhe und ... Das ist mal ein Espresso und auch ansonsten eher Kaffee- und Espresse eben.
00:06:17: Deine Lieblingsmalzeit am
00:06:19: Tag?
00:06:23: Ist es Abendbrot muss ich sagen.
00:06:27: Ich weiß gar nicht, warum.
00:06:30: Vielleicht, weil man so das Tagewerk auch hinter sich gebracht hat?
00:06:36: Man hat keine Termine mehr vor der Brust.
00:06:38: Das ist ja außer ein Problem der modernen Zeit und kann den Tag wirklich mit einem guten, leckeren, nicht zu schweren Abendessen ausklingen lassen.
00:06:53: Und sicherlich liegt es so auch an der Tageszeit, dass man das ganz gut in den Rhythmus reinbringt.
00:07:01: Dass ich das Abendessen tatsächlich am meisten
00:07:04: liebe.".
00:07:16: Sie sind also die heimlichen Heldinnen unseres Stoffwechsels?
00:07:19: Die mit Chondrien!
00:07:21: Was machen sie denn jetzt gerade in unseren Körpern während wir
00:07:25: reden?!
00:07:26: Sind die grad sehr aktiv?
00:07:28: Mit Sicherheit sehr aktiv – so das Bild Geht dir vielleicht genauso, was ich vor vielen Jahren auch noch so im Kopf hatte.
00:07:38: War ja dieses Bild Zellkraftwerk.
00:07:40: also wenn man Mitochondrium überhaupt irgendwo einordnen konnte dann war das so dieses Zell Kraftwerk und dass ist tatsächlich auch einen Großteil ihrer Arbeit die biologische Energie für alle Funktionen in unserem Körper herzustellen.
00:08:00: Und ich möchte jetzt keinen Vortrag halten, aber es ist so ein Knoten im Kopf vieler Menschen die denken Energie is das was wir essen und trinken.
00:08:15: Das stimmt auch dass es chemische Energie diese Kalorienzucker, Eiweiße Fette das hat jeder vor Augen.
00:08:25: Das ist aber nicht die Energie die wir tatsächlich, unsere Zellen und unser Organismus verwertet für alle Körperfunktionen.
00:08:36: Sondern das Produkt was die Mitochondrien aus dem machen, was wir über die Ernährung auch über die Atmung Sauerstoff braucht es auch zu uns nehmen.
00:08:48: Das Produkt hat wieder einen kryptischen Namen Adenosin Trifosfahrt ATP.
00:08:54: also alles was kompliziert ist wird immer abgekürzt damit es die Wissenschaftler auch einfacher haben.
00:09:00: Und dieses ATP ist tatsächlich das Molekül des Lebens.
00:09:08: und eben deshalb, weil dieses Molekul wie ein kleiner Akku, wie ein aufgeladener Akku in den Zellen alle Funktionen ... Das ist ein Riesen-Wimmelbild was man sich kaum vorstellen kann was so in den zellen abgeht sag ich mal Flapsig.
00:09:27: Und dieses ATP ist dafür zuständig, dass alle Funktionen auch tatsächlich reibungslos laufen.
00:09:35: Jetzt komme ich wieder zu deiner Frage Susanna.
00:09:38: Das ist genau ein Teil des Jobs was die Mitochondrien jetzt gerade in unserem lebhaften Gespräch in uns anstellen nämlich in wahrscheinlich allen Körperregionen ordentlich ATP zu produzieren damit wir lächeln können, damit wir blinzeln können.
00:09:58: Damit wir reden können dabei atmen können alles was so unbewusst eigentlich abläuft das sind die funktionen die ATP durch die Mitochondrien eben befeuert sozusagen.
00:10:13: und
00:10:13: das heißt in der nacht haben die dann paus oder was machen sie da?
00:10:18: Ja, also wir denken immer naja in der Nacht.
00:10:22: Da schlafen wir meist und das ist dann tatsächlich so ein Reset-Break.
00:10:31: da stimmt auch in gewisser Weise es sind viele Stoffwechselprozesse, die tagsüber wirklich auf Aufbau und Produktion von Energie auf, von Struktur laufen.
00:10:48: Die dann nachts eher auf Reparatur- und Regeneration umgestellt werden?
00:10:55: Das stimmt!
00:10:57: Der Schlaf ist aber alles andere als eine Pause sondern die Prozesse und Regeneration Reparaturmüllentsorgung Das sind keine Prozesse, die einfach mal so laufen.
00:11:11: Sondern sie brauchen auch Energie.
00:11:14: und das ist das was die Mitochondrien nachts machen allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau als tagsüber.
00:11:21: Und eine Folge ist dass sie anders als tags über Nachts nicht so am Anschlag Energie produzieren müssen und deshalb viel mehr Zeit für die eigene Regeneration auch haben.
00:11:37: Und das heißt vom Schlaf profitieren, nicht nur wir als Mensch wenn man einen guten schlaf hatten morgens dann herzhaft in den Apfel beißen voller Freude in den Tag gehen, voller Energie.
00:11:53: Sondern die Mitochondrien und das ist dann auch die Ursache tatsächlich dass es uns so gut und wir so Energie geladen sind.
00:12:01: Die Mito Chondrien können sich nachts dann auch erneuern weil sie eben nicht so am Anschlag Energie produzieren müssen Und viele andere Tätigkeiten eben auch wegfallen.
00:12:12: Also ein guter Schlaf ist einfach, wie wir es eh schon immer wissen total wichtig.
00:12:17: Und unbezahlbar!
00:12:20: Wie merke ich denn jetzt im Alltag?
00:12:22: Ob meine Zellkraftwerke gerade optimal arbeiten oder ob da irgendwas nicht ganz rund läuft?
00:12:32: Tatsächlich geht das auch Wahrscheinlich auch bewusst von dir getriggert mit deiner Frage schon in so einen Bereich rein.
00:12:42: Was ist überhaupt Gesundheit?
00:12:45: Wie fühlen wir uns gesund, leistungsfähig fit?
00:12:50: Das sind alles Prädikate auf deine Frage zurückzukommen die zum Teil beantworten wie fühlen Wir eigentlich fitte Mitochondrien?
00:13:01: Wir fühlen uns gesund!
00:13:03: Wir fühlten uns energiegeladen, leisungsfähigt.
00:13:06: Wir sind nicht infektanfällig nach einer größeren körperlichen Anstrengung.
00:13:14: Ich war jetzt vor ein paar Wochen auf einer längeren Radtour, brauche ich nicht drei Wochen um mich zu regenerieren sondern ein zwei Tage reichen dann völlig aus.
00:13:26: das sind Indikatoren dass der Energiestoffwechsel tatsächlich gut läuft.
00:13:33: und im Umkehrschluss Und das ist dann eine Antwort, die sich darauf aufbaut oder davon ableitet.
00:13:43: Wenn wir morgens schlecht aus dem Bett kommen und dass nicht nur an einem Morgen sondern wirklich in Reihe ne Woche oder zwei so stattfindet jedes Virus was so rumfliegt uns tatsächlich krank macht Stress.
00:14:01: Also fehlende Resilienz kann auch assoziiert sein mit einer mitochondrialen Fehlfunktion.
00:14:10: Ich spreche nicht von Kausalabhängigkeit, also es steht miteinander in Verbindung und das können so Gefühle oder Phänomene sein die sich häufen relativ unspezifisch, die darauf hindeuten können dass die Mitochondrien halt nicht mehr fit sind.
00:14:31: Wer sich da jetzt irgendwie angesprochen fühlt, muss ich noch nicht große Sorgen machen.
00:14:35: Weil du sagst oder du schreibst, Gesundheit ist trainierbar weil Mitochondrien trainierbaß sind.
00:14:42: Exakt.
00:14:43: Verraten Sie uns jetzt mal wie beginnen wir mit dem Training?
00:14:47: Ja also erstmal damit jeder tatsächlich auch versteht Mito Chondrien Trainierbar.
00:14:55: Ich habe jetzt verstanden sind schon diese Zellkraftwerke, aber wie lässt sich ein Kraftwerk trainieren?
00:15:05: Was über die Funktion des Zellkraftwerkes hinausgeht ist das Mitochondrien bedarfsgerecht Energie produzieren.
00:15:15: Ich hatte ja gerade schon gesagt im Schlaf müssen sie nicht am Anschlag Energie produziert so wie wenn ich jetzt einen Jogginglauf machen würde, wo sie also wirklich dann alles geben müssen.
00:15:31: Ist das im Schlaf oder tagsüber auch in Ruhephasen?
00:15:35: Ist das eben weniger?
00:15:37: und diese sehr adaptive Energieproduktion ist tatsächlich biochemisch verankert.
00:15:45: bei den Mitochondrien.
00:15:48: Sie sind ursprünglich tatsächlich mal Bakterien gewesen.
00:15:52: vor eins Komma fünf Milliarden Jahren hat man herausgefunden und ein Kennzeichen von Bakterien ist, dass die sich teilen können.
00:16:03: Und das ist genau das was die Mitochondrien auch machen.
00:16:06: wenn sie merken oh die Susanna die läuft nicht nur Montags sondern Dienstag, Mittwochs, Donnerstags und Freitags läuft die auch noch eine halbe Stunde.
00:16:18: Wir müssen so ein bisschen anpacken, damit dieses Meer an Energie auch tatsächlich produziert werden kann.
00:16:26: und was tun Sie?
00:16:27: Sie vermehren sich.
00:16:29: Und das ist ein Impuls ich habe es ja gesagt den wir aktiv setzen können diese Vermehrung mehr Energie bereitstellen über dem bewussten Einsatz von Bewegung.
00:16:48: Eine kleine Facette, was ich damit meine Gesundheit ist trainierbar.
00:16:54: Weil Mitochondrien trainierba sind.
00:16:57: durch Bewegung auch durch einen Fastenimpuls können wir Mito Chondrien dabei unterstützen Diese sogenannte mitochondriale Biogenese, so heißt dieser Prozess nämlich eine Vermehrung.
00:17:13: Dadurch einfach mehr Energie bereitstellen und die Effizienz der Energieerzeugung pro Mitochondrium steigt auch.
00:17:24: also beides passiert es werden mehr und pro Kraftwerk wird effizienter auch Energie produziert.
00:17:33: und einen Impuls setzen wir bewusst durch den gezielten Einsatz von Bewegung.
00:17:39: Gibt es noch andere Möglichkeiten?
00:17:41: Also Bewegungen habe ich schon gehört, ganz wichtig!
00:17:44: Aber kann die Mitochondrien auch dazu animieren quasi mehr zu machen, mehr Energie zu liefern indem ihr ihnen mehr
00:17:52: stimmt?
00:17:53: Liefere?
00:17:54: gewöhnen Sie sich dann dran, dass sie mir mehr Energie liefern müssen?
00:17:57: Ja Stress ist so ein zweischneidiges Schwert möchte ich mal sagen und wir wissen es alle.
00:18:05: So kurzer Stress ist etwas gerade wenns dann eine erfolgreiche Präsentation ein schöner Podcast war.
00:18:16: das ist Schöner Stress, man muss sich fokussierend schon darauf achten wie man spricht was man spricht.
00:18:24: Das ist ein Stress der kurzzeitig ist und nicht toxisch.
00:18:29: Der ist nicht überladen und dem gegenüber chronischer Stress, der eben sehr lange andauert meist auch keine Erholungszeiten dann mehr zulässt.
00:18:42: das ist eine Situation Und ein Zeitraum, wo die Mitochondrien dauerhaft über unsere Grundfunktion hinaus eine Schwerstarbeit leisten müssen.
00:18:59: Weil jede chronische Stressantwort viel mehr Energie auch verlangt und deshalb die Matochondrieren auch ständig am im roten Bereich arbeiten.
00:19:15: Und da kann man sich vorstellen, dass was ich gerade zum Schlaf gesagt habe oder wenn wir wirklich bewusst über eine Jogereinheit oder über Meditation die Entspannungsreaktion auch auslösen und da auch eine Dauer von mindestens zwanzig Minuten tatsächlich einhalten schaffen es die Mitochondrien tatsächlich nicht diese Regeneration.
00:19:44: Und die hat auch einen Namen, man muss sich nicht alles merken aber du hast gefragt was ist denn da trainierbar?
00:19:51: und dieser sogenannte Mithophagie?
00:19:54: Ist eben auch ein Prozess der Trainierbar ist und dafür brauchen Mithochondrien entweder die Tiefschlarphase also nicht die Remphasen hat man herausgefunden sondern die Tievschlarphasen nachts Und tatsächlich auch die bewusste Entspannungsreaktion, also ich persönlich favorisiere progressive Muskelrelaxation.
00:20:19: Das funktioniert bei mir ganz gut!
00:20:22: so eine zwanzig Minuten Einheit.
00:20:24: Und
00:20:24: wo du nach und nach alles entspannst?
00:20:27: Genau, also es ist ein Wechsel aus Muskelanspannung und Entspannung.
00:20:32: Eine Atem-Synchronisierung, das ist Deep-Res.
00:20:36: Also der Atemrhythmus geht auch deutlich runter.
00:20:42: Das löst tatsächlich biochemisch messbar die Entspanungsreaktion als Gegenspieler der Stressreaktion aus und in den Phasen haben auch Mitochondrien Zeit, sich zu regenerieren.
00:20:58: Die kaputten einfach loszuwerden die sowieso keine Energie mehr produzieren und viele Emission nur noch produzieren.
00:21:09: Und
00:21:10: das ist auch etwas auf deine Frage wie können wir die Mitochen trainieren?
00:21:15: Die Metophagie wird zum Beispiel auch durch Entspannung trainiert.
00:21:21: Und das aber nur, wenn wir die Entspannung auch tatsächlich bewusst auslösen und Entspannen auch Zeit geben in unserem Alltag, in unserem Lebensstil.
00:21:36: Wie kann ich mit der Ernährung, denn mit Tuchon drin positive Impulse geben?
00:21:41: spielt da eine Rolle?
00:21:42: Oh ja!
00:21:43: Eine ganz große.
00:21:44: Ich sage immer ... Die Ernährungen ist so ein Kombinationswerkstoff.
00:21:50: Also da kommt ganz viel, ganz viel zusammen wo die Mitochondrien viel abkriegen.
00:22:00: nicht alles ist positiv sag ich ausdrücklich.
00:22:04: aber wenn wir jetzt mal so im unterstützenden Bereich es geht ja um die Trainierbarkeit des Guten bei den Mito Chondrieren bleiben das ist natürlich erstmal eine ausgewogene Zufuhr an Makronährstoffen Also Kohlhydrate und Fettsäuren.
00:22:20: Und da wirklich auf eine hohe Qualität, auch achten bei den Kohlhydraten gerne Ballerstoffe die dann erst sukzessive im Körper zu einfachen Zuckern abgebaut werden.
00:22:34: Da ist so das berühmte Mikrobiom Auch ganz wichtig, da so diesen Vorvermenter diese erste Stoffwechselstufe dann für die Wallastoffe zu übernehmen.
00:22:49: Also die Makronährstoffe sind ja die Brennstoffe für die Mitochondrien aus denen sie das adenosine Trifosfahrt, das ATP bauen.
00:22:59: Das ist ganz wichtig dass das möglichst bunt und vielseitig auch zugeführt wird.
00:23:05: also eine Mitochondrien sind nicht dogmatisch.
00:23:09: Das heißt, eine einseitige Kohlhydraternährung ist auf Dauer für die Mitochronnerien genauso schlecht wie eine ein- seitige Fetternährung weil sie die Beweglichkeit auch verlieren.
00:23:24: in der Physiologie also in der Wissenschaft wo es auch um Stoffwechsel und Körpervorgänge geht spricht man auch von metabolischer Flexibilität.
00:23:36: Und diese Beweglichkeit ist ein Kennzeichen vitaler Mitochondrien, dass sie sehr schnell umschalten können von Kohlhydrat und Zuckerverwertung auf Fettsäure Verwertungen.
00:23:52: Das geht dann nicht nur um die Mitochen in den Muskeln oder Oberschenkeln und Warten sondern auch im Kopf in den Nervenzellen.
00:24:06: Ernährung und über die Auswahl, über die Vielseitigkeit unserer Ernährungen auch trainiert werden kann diese metabolische Flexibilität.
00:24:15: Das heißt aber auch im Umkehrschluss auch Kohlenhydrate spielen da eine wichtige Rolle.
00:24:21: Es gibt ja viele, die auf diesen Low Carb-Trend setzen, aber das würdest du auch eher
00:24:26: abraten?
00:24:28: Ich hab grad gesagt, Mitochondrien sind nicht dogmatisch Und da stehe ich auch zu.
00:24:35: Das ist so, also Mitochondrien unterscheiden sich natürlich von ihrer Stoffwechselvorliebe zwischen den Organen.
00:24:44: Also die Mitocharondrieren im Gehirn lieben z.B.
00:24:48: Zucker können auch mit sogenannten Ketunkörpern sehr gut umgehen.
00:24:56: in den Muskeln zum Beispiel ist es Zucker und Fettsäuren Und aus der Sicht der Mitochondrien ist Zucker jetzt nichts Böses, da kommt es wirklich auf die Dosis drauf an.
00:25:10: und ob ausschließlich leicht verfügbare Zucker.
00:25:16: Aktuell ist ja die Debatte.
00:25:18: ich möchte hier keinen Fass aufmachen.
00:25:20: Sosanna keine keine Angst.
00:25:22: Aber die Debatte mit den Softdrinks und wie kriegen wir dieses wirklich diesen Überkonsum an flüssig Zucker in den Griff?
00:25:34: Und so eine einseitige und wirklich übermäßige Zuckerzufuhr ist aus der Sicht der Mitochondrien tatsächlich, ich möchte nicht sagen Gift aber es ist schädlich.
00:25:49: Tatsächlich eine Überlastung der Atmungskette.
00:25:52: Die Atmungskette ist der Kraftwerkblock in den Mitochondrien und da kommt es zu einem erheblichen Elektronendruck, das hört sich jetzt ziemlich fancy an aber in der Atmoskette gibt's tatsächlich Elektronentransfer und gerade bei schnell zugeführten Zuckerdosen hohen Dosen glühen die Und das ist etwas, was auf Dauer immer mehr Emissionen auch macht.
00:26:24: Das sind diese reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen die auch im Volksmund Radikale genannt werden.
00:26:32: Und dass es etwas war sich über die Art der Ernährung tatsächlich steuern kann.
00:26:39: Jetzt komme ich auf deine Frage Low Carb.
00:26:44: wenn sich der Mensch damit gut fühlt sag ich macht es und die Phänomene, die die Mitochondrien dann tatsächlich machen wenn sie dauerhaft eine Fehlfunktion haben sollte jeder Mensch auch sowieso spüren.
00:27:02: Ich habe ja in meinem Buch so als kleine Hilfestellung aus einem kleinen Fragebogen wo mit Sicherheit Fragen drinstehen die sich viele Menschen vielleicht noch gar nicht gestellt haben, wo man mal so ein bisschen reflektiert und innehalten kann.
00:27:21: Und sich fragt ja wie ist das eigentlich bei mir?
00:27:24: Und mal so'n bisschen auch in sich reinhorchen kann.
00:27:29: Wenn das bei einer Low Carb Ernährung dauerhaft alles okay ist, sag ich dann nichts gegen.
00:27:35: Nur aus der Sicht der Mitochondrien Die wurden nie von Adkins gesponsert oder von irgendwelchen Brands die Flügel verleihen.
00:27:51: Das juckt die alle nicht, sondern die gucken auf die Makronährstoffe und auf die richtige Dosis und müssen Sorge dafür teilen.
00:28:00: tragen, dass bedarfsgerecht ATP produziert wird.
00:28:05: Sag mal ein Beispiel von so einer Frage die du da drinnen stellst im Buch?
00:28:09: Die vielleicht überrascht.
00:28:15: Es geht auch um Bündnäutigkeit zum Beispiel und
00:28:23: Genau
00:28:24: das Resilienz Niveau.
00:28:25: Und das ist deshalb denke ich für viele überraschend weil Energie meist mit Performance, mit hoher Leistungsfähigkeit.
00:28:38: Mit Dauerlauf und Kraftstotzen durchs Leben zu laufen.
00:28:47: Energie ist genauso wichtig für eine gute Resilienz.
00:28:51: Und deshalb habe ich auch den Selbsttest in drei Dimensionen aufgebaut wo natürlich ein Bereich Wie Energie geladen bist du?
00:29:02: Reicht die Energie vielleicht nur bis mittags oder nachmittags.
00:29:08: Solche Fragen gestellt habe, die beiden anderen Dimensionen sind Anpassungsfähigkeit das ist so.
00:29:15: der Bereich Resilienz wo Stressmanagement auch eine Rolle spielt.
00:29:21: und der dritte Bereich ist die Abwehrkraft des Immunsystems wenn es gefordert Organ, das System in unserem Organismus was am meisten Energie braucht und das merken wir auch.
00:29:36: In einer akuten Infektionsphase werden viele andere Bereiche abgeschaltet weil der Organismus sagt oh hier sind jetzt Milliarden an Bakterien.
00:29:49: Das ist lebensgefährlich.
00:29:51: Wir müssen also wirklich möglichst schnell den Infekt abwehren und da werden andere energieverbrauchende Systeme erstmal auf Sparflamme gesetzt.
00:30:07: Und das merkt man, jeder hatte schon mal einen Infekt.
00:30:11: Man ist an Schlapp hat auch manchmal gar nicht mehr so den Appetit was vielleicht ein bisschen schizophren ist.
00:30:18: Wenn man weiß, Mensch ich brauche ja die Nährstoffzufuhr aber die Närstoffaufnahme ist ja stammesgeschichtlich für Menschen auch eigentlich fast mehr Energie kostend gewesen tagelang hinter dem Mammut herzulaufen und deshalb ist so der Appetit erstmal auch reduziert.
00:30:40: und das merkt man.
00:30:41: und es hat eben damit zu tun dass die Abwehrkraft auch Energie kostet.
00:30:47: und da ist so die dritte Dimension, die ich auch über den Energiekompass diesen Fragebogen aufsetze.
00:30:56: Diesen Selbsttest wo viele vielleicht erst mal stützen und denken ach ja klar Abwehrkraft kostet ja auch Energie ganz ganz klar dass das auch abgefragt wird Wie meine Dünnhäutigkeit, so meine Resilienz ist.
00:31:12: Diese Anpassungsfähigkeit ist auch alles energiekostend und so guckt man schon tief in die Zellen rein über einfache Fragen und kriegt eine Info fast eine WhatsApp von den Mitochondrien.
00:31:28: wie es denen geht
00:31:29: Kann man sich mal mit denen unterhalten?
00:31:31: Ja.
00:31:32: Wir können ja schon einigen Einfluss nehmen auf unsere Mituchon drin, hast du gerade gut erzählt also mit unserer Lebensweise Bewegung Entspannung Ernährung Aber was davon ist vielleicht auch angeworen Du hast sie ja nicht umsonst die Heldinnen genannt und nicht die Helden.
00:31:50: wir bekommen das von unserer Mama mit oder
00:31:53: Genau.
00:31:54: Also dass es jetzt so der exklusive Spoiler sozusagen.
00:31:59: Ich werde häufig gefragt, hey ist das irgendwie so gender?
00:32:03: Oder ich sag nee.
00:32:06: Also die Mitochondrien sind tatsächlich weiblich und du hast völlig recht Susanne Die Starter Kultur an Mito Chondrien kommt von der weiblichen Eizelle Und insofern ist der gesamte Satz am Mito chondrien Spitzenreiterin in der Anzahl der Mitochondrien pro Zelle.
00:32:32: Also je nach Publikation sind es mal zweihundertausend, mal vierhundert oder sechshunderttausend Mitochen in einer Zelle.
00:32:41: das ist viel und auch erheblich essentiell lebenswichtig für uns weil so die ersten Entwicklungsstufen tatsächlich auf diesen Grundstock an Mito Chondriens zurückgreifen.
00:32:56: Deshalb ein Dank an die Mutter, Mama.
00:32:59: Danke!
00:33:01: Die Mitochondrien, die natürlich dann sich vermehren und im erwachsenen Alter durch den Lebensstil... ...die Mitocherondrien haben wir jetzt gelernt sind keine geschlossene Gesellschaft.
00:33:14: sie sind impositiven aber auch im negativen offen für den Lebens- stil.
00:33:19: aus der Umwelt kriegen Sie alles ab Und da verändern sich die Populationen auch.
00:33:26: Aber so der Grundstock sind tatsächlich von der Mutter und deshalb ausdrücklich Heldinnen in dem Fall.
00:33:35: Jetzt können wir uns ja wirklich auch bemühen, dass man den Mitochondrien was Gutes tun.
00:33:39: aber manchmal geht es nicht anders und wir müssen Medikamente nehmen zum Beispiel Antibiotika
00:33:45: oder ... Man muss
00:33:48: Paracetamol oder was auch immer einnehmen.
00:33:51: Was macht denn das dann mit unseren Mitochondrien?
00:33:56: Erst mal ganz wichtig, Susanna war mir auch wichtig dass ich das sehr prominent auch im Buch sage.
00:34:05: wir sind jetzt so im Bereich der Energiewampiere.
00:34:10: Gibt es ein eigenes Kapitel?
00:34:12: Genau.
00:34:12: Ich bin so happy, dass die Lea Hüms, meine Comiczeichnerin nach unserem Briefing, wie können wir dieses Energie saugende, wie kann man das greifbar machen?
00:34:27: und wir haben die Energiewampiere erfunden Auch ganz tolle Abbildungen.
00:34:32: Ich weiß nicht, wie fancy du den Großvampir fandest?
00:34:39: Also ich finde ihn schon sehr, sehr spitze und man merkt förmlich, wie der die Energie gerne aussaugt.
00:34:48: Was mir wichtig ist... Arzneimittel sind wichtig!
00:34:52: Also ich bin kein Arzneimittelgeg nach, sondern nach Indikationsstellungen sind das ganz wichtige Substanzen die uns persönlich auch der Menschheit schon ein großer Segen waren und in Zukunft immer noch sein werden.
00:35:10: Was du jetzt ansprichst, zurecht.
00:35:12: Es gibt viele Arzneimittel die mit lockerer Hand verschrieben werden und auch von uns genutzt werden.
00:35:20: Da gehören Kopfschmerz-Tabletten, Ibuprofen, Parazetamol dazu ... eine Volkskrankheit ist Sodbrenn, die Protonpumpeninhibitoren, die den sauren pH-Wert im Magen so abpuffern Gehören dazu, bei vielen werden Cholesterinsenker verschrieben.
00:35:43: Was wichtig ist um den Blutcholesterin-Spiegel abzusenken.
00:35:48: Gerade bei Übergewicht mit tabuschen Syndrome eine Standardbehandlung in der Zulassung spielen bei vielen dieser Arzneimitteln nach wie vor die Nebenwirkungen auf die Mitochondrien keine Rolle.
00:36:05: Das heißt die Produkte werden zugelassen, sie haben auch einen Nutzen.
00:36:10: Natürlich allerdings das Nebenwirkung Spektrum wird außerhalb der Mitochondrien gemonitort durch die Arzneimittelentwickler und das ist etwas wo ich auch über mein Buch eine Awareness aufbauen möchte Weil eben viele bei Dauermedikationen auch merken, ich bin erschöpft.
00:36:38: Ich hab Eltern die sind fast Mitte Achtzig.
00:36:43: Mir wird immer ganz grausig wenn ich sehe wie viel Arzneimittel die notwendigerweise über einen Tag schlucken müssen.
00:36:53: Ist natürlich jetzt ein extremes Beispiel.
00:36:57: Ich weiß es von meinem Vater.
00:36:59: Eine starke Symptomatik ist tatsächlich Erschöpfung und es ist nicht auszuschließen, dass ein Großteil auch durch die Nebenwirkungen der Arzneimittel dafür verantwortlich dann ist.
00:37:18: Was kann man denn tun, dass wir das abmehlen oder dass man die Mitochondrien da unterstützt?
00:37:23: Vielleicht auch wenn es nur eine temporäre Einnahme ist von einer Antibiotikaeinnahme zum Beispiel.
00:37:28: Ja also ich kann dir zwei Beispiele nehmen.
00:37:33: geben, Sosanna das eine Beispiel Protonpumpeninhibitoren gegen Sodbrennt.
00:37:39: Da weiß man, dass die Vitamin B-Zwölf Aufnahme reduziert ist etwa halbiert.
00:37:48: Und wenn man das weiß, kann man eben begleitend praktisch in einem Tandem-Ansatz zu den Protonpumpeninibetoren auch ein Vitamin B-II Präparat dann verwenden.
00:38:04: Ein anderes Beispiel hatte schon die Statine genannt.
00:38:09: die Statine hemmend oder reduzieren den Cholesterinsynthese-Weg.
00:38:17: Das ist deren Hauptaufgabe, das Dummel ist dass eine andere Substanz, die sich Coenzyme QC nennt auch in diesem Syntheseweg hängt.
00:38:28: also die wird aus der Cholesterinsynthesie abgeleitet und in unseren Zellen produziert.
00:38:38: Aufnahme, gerade wenn es eine Dauermedikation ist wird natürlich auch Coenzyme QC'n.
00:38:45: Dauerhaft reduziert produziert und Coencyme Qc'n ist so eine Art Flapsich-Rostschutzmittel also in der Atmungskette dieser Kraftwerkblock.
00:39:04: Da wird natürlich schwer gearbeitet und wie in jedem Kraftwerk nutzen sich die Bestandteile auch gerne ab.
00:39:13: Und damit die wieder regeneriert werden, ist Enzyme Q-X ganz wichtig.
00:39:20: Zusätzlich hat ja schon diesen Elektronentransport angesprochen der da tatsächlich stattfindet.
00:39:26: zwischen den Atmungskettenkomplexen Ist Coenzyme Q-X auch dafür zuständig, dass die Elektronen transportiert werden?
00:39:37: Es ist wie so ein kleiner Staffelläufer der hin und her läuft.
00:39:41: Der sich dann schnell verausgabt und wenn er nicht regeneriert wird oder nachproduziert wird kann man sich vorstellen das dann die Energieerzeugung darunter leidet.
00:39:54: Deshalb ein Tandem-Ansatz, Statine auch mit Coenzymen QC.
00:39:59: Das kann man als Supplement genau empfehlen und so kann man die Nebenwirkungen, die die Statine haben und wo einen Teil tatsächlich über eine mitochondriale Fehlfunktion dann vermittelt werden, kann man das etwas abmildern wenn man das weiß.
00:40:20: Auch ein bisschen die Funktion meines Buches, da mal so ein bisschen neue Synapsen entstehen zu lassen und aus dieser Kenntnis heraus auch den Arzt mal aktiv ansprechen.
00:40:32: Gerade wenn man schon starke Muskelschmerzen nach einer längeren Statingabe hat.
00:40:39: das ist so ein Symptom was eigentlich klassisch ist den Arzt drauf ansprechen und dann auch den Vorschlag machen oder zu fragen, was halten Sie von Coenzyme Q-X?
00:40:51: Und hat er vielleicht sogar eine Empfehlung welches Präparat dann genommen werden könnte.
00:40:57: Also das Bruch kann man durchaus auch als Wegweise für seine Gesundheit nennen?
00:41:01: Genau
00:41:02: also so ist es gedacht und wenn's so funktioniert wird mich das wirklich freuen.
00:41:06: Du schreibst auch von mitochondrialer Erschöpfung und zwar in Verbindung mit Long-Covid, pfeiferschen Trüsenfieber, chronischen Borrelieninfektionen.
00:41:17: Das ist für viele Betroffene vielleicht eine ganz neue Perspektive auf ihre Erkrankungen?
00:41:21: Was bedeutet denn das dann für die Behandlung?
00:41:27: Bedeutet erstmal, dass man versteht das die Erschöpfung.
00:41:31: Du sagtest Long Covid?
00:41:34: Das ist ja jetzt gerade eine Situation, die wir eigentlich überall in den Gesellschaften haben leider viele Betroffene erst mal das Bewusstsein zu entwickeln.
00:41:48: dieses Symptom er Schöpfungen hat eine Ursache Und ein Teil dieser Ursache kann eine mitochondriale Fehlfunktion sein.
00:42:01: Die Forschung hat es schon gezeigt, nicht nur bei SARS-CoV-II-Virusinfektionen sondern auch bei vielen anderen Virus und Borrelianinfektion, dass da in der Akutphase der Infektions die Mitochondrien geheitcheckt werden.
00:42:20: Die Viren müssen sich ja selbst replizieren.
00:42:24: Dieser Vermehrungsaufwand mit der Viren kostet Energie, Viren haben keine eigene Mitochondrien.
00:42:33: insofern ist das aus der Sicht der Vieren schon fast smart zu gucken.
00:42:39: wo ist die Energieversorgung in den Zellen wo ich gerade rein marschiert bin?
00:42:45: Und die Viren hijacken förmlich die celluläre Energieproduktion für die eigene Vermehrung, für den eigenen Vorteil.
00:42:55: Da kann man schon die Hypothese aufstellen und da ist die Forschung jetzt – weil das natürlich auch interessante Therapieansätze gerade für Long Covid, auch für ME-CFS Betroffene beinhaltet, ist die Forschung jetzt dabei tatsächlich das Valide zu testen diese Hypothese dass da ein Großteil auch durch eine mitochondriale Fehlfunktion verursacht wird um da eben therapeutische Optionen auch zu entwickeln.
00:43:28: Wir reden schon lange über über das Mikrobiom.
00:43:32: wir wissen ungefähr was unser Herz für Funktion hat die Leber.
00:43:36: aber über die Mitochondrien Wussten wir bislang jetzt eigentlich, bevor wir dein Buch gelesen haben.
00:43:42: Nicht so viel!
00:43:44: Warum ist es eigentlich so?
00:43:45: Warum ist das bis jetzt eher im Schatten gestanden?
00:43:50: Das hat sicherlich viele Gründe.
00:43:54: Du sagtest grad Mikrobiom.
00:43:57: Ich möchte nicht die Mütter Chondrien als Wettbewerber des Mikrobioms Jetzt propagieren.
00:44:04: im Gegenteil die Arbeiten sehr eng zusammen, sind beide Bereiche sehr kooperativ.
00:44:13: Eine gute Mikrobiomforschung gibt es seit Roundabout-Fünfundzwanzigdreißig Jahren.
00:44:22: Wenn wir über eine Spitzenforschungen im Bereich Mitochondrien sprechen, sprechen wir über sechs Jahrzehnte.
00:44:29: Das heißt an fehlender wissenschaftlicher Erkenntnis kann es eigentlich nicht liegen.
00:44:38: Meine Sichtweise auf die Metochondrien ist, sie haben einen Kommunikationsproblem Die sind so tief in unseren Zellen drin.
00:44:50: Es gibt aktuell noch keine Joghorts, wo irgendwas mit ... Hi!
00:44:56: Ja genau und irgendeine Brause die Flügel verleiht.
00:45:02: Die ist vielleicht für die Mieter auch Andrea nicht der Werbepartner.
00:45:08: Die haben kein gutes Marketing?
00:45:11: Und was noch dazu kommt, Spitzenforschung die absolut wichtig ist arbeitet ja auch in einer Bubble.
00:45:22: Das heißt, die Mitochondrien haben ein Kommunikationsproblem weil die, die die Mithochondrien verstehen eine Sprache sprechen, die normale Menschen einfach nicht verstehen.
00:45:34: und diese Transferleistung dieses Wörterbuch diesen Dolmetscher habe ich halt versucht, möchte jetzt nicht zu viel Werbung für das Buch machen aber vielleicht deshalb auch die gelbe Farbe.
00:45:51: Da gibt es ja so einen Wörterbuchverlag wo man praktisch Mitochondrium Deutsch, Deutsch, Mito Chondrium also die Sprachübersetzung dann schafft.
00:46:07: Das ist so ein bisschen das, was ich ja mit meinem Buch auch mache.
00:46:14: Dieses Verständnis zu bringen und tatsächlich diese Übersetzungsleistung auch zu schaffen.
00:46:20: Und wenn das gelingt kann auch viel mehr die Relevanz der Mitochondrien – da geht es letztlich drum – natürlich immer schön mehr zu wissen.
00:46:33: Aber die Relevanz der Mitochondrien für die eigene Gesundheit, auch für die Krankheitsentstehung.
00:46:40: Auch für das Verständnis, wo wir es ja gerade von hatten, dass Erschöpfung tatsächlich eine Ursache hat, die greifbar ist, wo Mitochenfehlfunktionen festgestellt werden kann Und gezielt auch interveniert werden kann.
00:47:00: Auch der Lebensstil natürlich genutzt werden kann, die Mitochondrien freundlich eben genutzed werden kann.
00:47:09: Das ist etwas was den Mito Chondrieren wirklich hilft nicht mehr diese heimlichen Heldinnen zu bleiben Die sie also.
00:47:20: HeldInnen sind sie de facto weil Ohne Sie würden wir nicht leben, würden wir hier nicht sitzen zusammen.
00:47:27: Aber dieses Verdeckte im Nebel, dieses sehr abstrakte Nicht-Fassbare das aufzulösen und wirklich so einen Spotlight auf diese Heldin zu lenken, weil sie eben hohe Relevanz auch für unsere Gesundheit haben?
00:47:48: Welche Heldenrolle spielen Sie denn eigentlich?
00:47:51: Ich muss dir die Frage jetzt stellen, weil wir sind mitten im Sommer für unsere Wohlfühlfigur.
00:47:57: Haben die da auch ein großes Mitspracherecht?
00:47:59: und sollten wir vielleicht weniger auf die Kalorien schauen als darauf wie es unseren Mituchonring geht wenn wir zum Beispiel ein bisschen abnehmen möchten oder irgendwas verändern möchte?
00:48:12: Ja, du hast völlig recht.
00:48:13: Also aus dem Verständnis heraus dass aus den Nährstoffen der Ernährung ja erst Energie wird stellt man sich natürlich die Frage naja jetzt haben wir verstanden die manchmal funktionieren die Mitochondrien auch nicht gut aber gleichzeitig höre ich ja nicht auf zu essen.
00:48:34: was passiert denn dann?
00:48:35: damit war sich dann trotzdem über einen tag zu mir nehme Und da hat der menschliche Körper über viele Tausend Jahre gelernt.
00:48:47: Manchmal gibt's das Mammut und dann haben wir was im Überfluss, aber dann gibts auch wieder eine lange Phase wo es kein Mammutt gibt.
00:48:56: Deshalb müssen wir uns im Körper etwas ausdenken Kalorien zu speichern weil so können wir eben solche Phasen wo es keine Lebensmittel gibt gut über Brücken aus unseren internen Speichern.
00:49:13: Und jetzt komme ich zur Wohlfühlfigur, wenn die Mitochondrien nicht fit sind und das merken wir – ich sehe es manchmal auch auf der Waage dass dann eben nicht mehr so viel Energie produziert wird.
00:49:30: Und stattdessen, das was in der Frühzeit der Menschheit ganz sinnvoll war bei uns dann auch stattfindet, dass nämlich die Kalorienspeicher also das Fettgewebe aufgebaut wird und das kann auch ein Phänomen sein, was damit assoziiert ist, Das ist der Kontext.
00:49:56: Das heißt mit fitten Mitochondrien, mit einem guten Energiestoffwechsel und dem richtigen Lebensstil mit der guten Zufuhr an Makro- und Mikronährstoffen schaffst du es auch eine Wohlfühlfigur zu erhalten?
00:50:16: Und da sind die Mitochen auch weiß ich nicht.
00:50:22: Schlankheitscoaches oder die Bodycoaches, die da ganz schön mitmischen wenn es um unsere Figur auch geht natürlich.
00:50:33: Vielleicht können wir jetzt das geheimnisses Apfels lüften.
00:50:36: Das heißt auch da spielen dir eine Rolle wie ich jetzt das aufnehme und Kalorien sind nicht gleich Kalorin?
00:50:43: Oder weil's wird ja immer so vor dem Fruchtsucker gewarnt?
00:50:47: Ja, also das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:50:52: Zucker, also Glucose, Fructose sind natürlich Kalorienträger haben aber noch zusätzliche Funktionen und werden auch in unserem Stoffwechsel, in unserem Körper unterschiedlich genutzt.
00:51:08: und Fruktose.
00:51:10: Da würde ich jetzt nicht den Apfel in die Kamera halten, sondern da ist wirklich das Problem glücklicherweise nicht in Europa aber in USA.
00:51:23: Ist der Hauptsühstoff in Softdrinks sogenannte High Fructose Corn Syrup.
00:51:30: Also das ist ein fructose angereichertes Syrup, der aus Mais gewonnen wird und da hat man über einen Schluck oder eine Dose oder ein Liter Softdrink also wirklich eine immense Fructosezufuhr.
00:51:49: Und es gibt viele Hinweise darauf und die Biochemie hat das auch gut beschrieben dass aus Fructose dann viel fett werden kann, Prieglützerit.
00:52:01: Und da offensichtlich auch gerade die Leber ein Zielorgan dafür sein soll.
00:52:08: und eine Volkskrankheit, die viele vielleicht gar nicht so auf dem Schirm haben ist tatsächlich die Fettleber Gar nicht selten auch bei Menschen, die äußerlich gar nicht übergewichtig aussehen.
00:52:22: Die aber über eine hohe Fructosezufuhr offensichtlich den Fettspeicher in der Leber aktiviert haben und es da eben zu Triglyceridaufnahme und Kumulation also Anhäufung in der lebe auch kommt.
00:52:41: man weiß noch nicht so genau.
00:52:43: ich bin natürlich als Apfelliebhaber Ein bisschen befangen, das sage ich jetzt ganz klar.
00:52:50: Aber man weiß noch nicht so genau wie dann die Fructose-Freisetzung aus der Matrix, aus der Struktur eines Apfels im Vergleich zu einem Softdrink ist.
00:53:04: Es gibt viele Hinweise dass es anders ist und dass deshalb der bis in den Apfel nicht so schlimm ist, also jetzt mal in Richtung Fettleber extrapoliert wie der große Schluck aus der Soft drink Pulle.
00:53:21: In diesem Sinne?
00:53:23: Der Apfel gerade wenn er klein ist von der Dosis, von der Fruchtdose-Dosis führen normalen, gesunden Menschen.
00:53:35: Da freuen sich die Mitochondrien auf den Apfel!
00:53:37: Jetzt schauen wir uns noch ein paar Behauptungen an, die man auf Social Media im Netz überall so findet.
00:53:43: Klär uns mal auf ist da was dran oder nicht?
00:53:51: So
00:53:56: lange die Blutwerte passen arbeiten die Metochondrieren optimal.
00:54:02: Stimmt das oder
00:54:03: nicht?!
00:54:05: Aktueller Stand stimmt das nicht.
00:54:08: Und zwar deshalb, weil wir – und das ist auch so ein Teil der Antwort auf deine Frage, warum versteht man zu den Mitochondrien noch nicht so viel?
00:54:19: Sie sind auch schwer diagnostisch greifbar stand heute.
00:54:24: Es gibt die Möglichkeit labordiagnostisch also im Blut einen Befund zu erheben, der ein ganz gutes Bild über den aktuellen Zustand der Mitochondrien vermittelt.
00:54:40: Das ist aber alles andere als vollständig.
00:54:43: und deshalb auf die These wenn das Blut okay ist sind die Mito Chondrien okay?
00:54:51: Nee!
00:54:52: Und das liegt eben daran dass wir gute Biomarker also gute analytisch erfassbare Blutwerte, die direkt assoziiert werden mit der Mitochondrienfunktion so in der Form noch nicht haben.
00:55:10: Ich habe den Vorteil als Wissenschaftler natürlich auch so in die Elfenbeintürme reinschauen zu dürfen Und da ist die Wissenschaft wirklich Vollstoff dabei, diese Lücke auch in den nächsten Jahren aufzufüllen.
00:55:25: Wenn du mir dann in ein paar Jahre noch mal die Frage stellst, hoffe ich dass ich dann sagen kann ja auf die Analyte geguckt würde ich sagen wenn die okay sind dann haben wir vielleicht schon achtzig Prozent Sicherheit dass die Mitochondrienpopulation auch okay ist.
00:55:45: In
00:55:45: der Zwischenzeit schauen wir auf was anderes.
00:55:47: Sehr gerne!
00:55:48: Zum Beispiel,
00:55:49: wie man uns eigentlich fühlen.
00:55:50: stimmt es das je mehr Energie man hat desto gesünder sind unsere Mitoachondrien?
00:55:59: Also dieses Mehr an Energie würde ich jetzt nicht sagen.
00:56:09: Beziehungsweise andersrum, dass mehr an Energie was wir fühlen ist schon ein guter Indikator dafür das es den Mitochondrien zumindest nicht schlecht geht.
00:56:23: Im Umkehrschluss würde ich's aber so nicht unterschreiben.
00:56:27: also auch eine gestresste Mitochen population kann viel Energie produzieren Aber unter Umständen auch gleichzeitig viel Emission und dicht am Kipppunkt arbeiten.
00:56:43: Das ist auch so ein Phänomen, dass die Mitochondrien wirklich bis gar nichts mehr geht.
00:56:50: also ich spreche mal im Buch auch vom Burnout der Mitochen eigentlich noch einen ganz guten Job tun aber dann sehr schnell den kipppunkt erreichen auch tatsächlich im freien Fall sind.
00:57:10: Das, was man so als Burnout auch bezeichnet und insofern ist es schwierig viel Energie mit einer guten Mitochondrien Fitness tatsächlich wechselseitig eng zu koppeln.
00:57:27: Dann habe ich noch eine letzte Behauptung.
00:57:30: Fasten
00:57:30: sei der schnellste Weg, um mit Tuchondrien zu reparieren?
00:57:34: Du hast es fast schon mal kurz angesprochen.
00:57:36: Ja ... Gut, ich bin kein Fastenexperte, sage ich ganz klar.
00:57:43: Ich bin Fan von intermittierendem Fasten und wenn wir auf einen gesunden Menschen schauen empfehle ich tatsächlich auch regelmäßig zu Fasten.
00:57:57: Also ich selbst habe so einen Tag pro Woche, wo ich intermittieren faste.
00:58:04: Also sechzehn Stunden keine, keine Nahrungsaufnahme und in einem acht- stunden Zeitfenster Nahrung zu mir nehme kommen damit gut klar Und die Wissenschaft zeigt tatsächlich dass dieser Mechanismus der Mietophagie also kaputte Mitochondrien identifizieren und schnell entsorgen, bevor sie wirklich die Zellen schädigen, dass durch intermittientes Fasten dieser Prozess tatsächlich angestoßen wird.
00:58:34: Und insofern?
00:58:36: Do it!
00:58:37: Perfekt.
00:58:38: Dann wissen wir jetzt was zu tun ist.
00:58:40: aber ganz zum Schluss würde mir noch interessieren wenn wir jetzt in den nächsten dreißig Tagen uns vornehmen genau eine Gewohnheit um zu setzen, um unseren Mitochondrien einen Riesengefallen zu tun.
00:58:54: Welche würdest du uns da empfehlen?
00:58:58: Das Rezept!
00:59:05: Okay also in den nächsten dreißig Tagen sozusagen ein schneller Heck für die Mitochen Fitness tatsächlich drauf zur achten mindestens dreizig Minuten Bewegung zu schaffen pro Tag.
00:59:25: Ich sage ausdrücklich Bewegung.
00:59:28: Es geht nicht um Sport, Marathon laufen sondern es geht um Bewegung und in Zeiten wo sehr viele sitzende Tätigkeiten haben ist die Awareness und deshalb ein sehr großer Hebel.
00:59:46: ist die awareness vielleicht nicht so da auch über eine Pausenbewegung vor dann schnell mal zehn Minuten zusammenkommen, diese dreißig Minuten zu schaffen.
00:59:57: Und das ist jetzt keine mitochondriale Spinnerei sondern es gibt wirklich Studien die belegen dass dieser Dreißig-Minuten Bewegung pro Tag moderat manchmal auch mit Bewegungsimpulsen da geht's aber dann schon in den Profibereich also dreißzig Minuten Bewegung sogar die Gesundheitsspanne, die wir haben.
01:00:24: Also die Lebenszeit wo wir gesund sind um acht bis zwölf Jahre verlängern können.
01:00:31: Es ist natürlich nicht nur die Bewegung es sind auch andere Bausteine aus dem Lebensstil.
01:00:37: über ein paar haben wir auch in unserem Gespräch uns unterhalten.
01:00:42: aber insofern würde ich sagen Bewegung Ähm, dreißig Minuten ist ganz wichtig.
01:00:50: Hab ja so diesen Mitochondrien-Code.
01:00:53: Dreißig zwanzig sechzehn halte ich mal frech in die Kamera und diese dreißige steht eben für die dreißigen Minuten Bewegung.
01:01:02: Zwanzig Minuten Entspannung und hinter der Sechzehnt steckt die Ernährung wo eben auch das Fasten, intermitierende Fasten dieser sechszehnten Stunden, sechszehn zu acht da drinstecken.
01:01:16: Und das ist etwas, was sehr unauffällig, wenn man sich bewusst macht nach.
01:01:22: Deshalb auch dieses Gärtchen, das kann man sich an den Kühlschrank hängen und dann ist es ein schöner Reminder okay?
01:01:28: Habe ich heute meine Bewegungseinheit schon oder habe ich heut mal bewusst eine Entspannungspause eingelegt?
01:01:36: Also, dreißig, zwanzig, sechzehn ... Das kriegen wir hin!
01:01:39: Zumindest mal die Dreißig im Minutenbewegung pro Tag.
01:01:42: Es klingt ja eigentlich machbar aber man muss sich schon daran erinnern
01:01:45: Genau, genau.
01:01:47: Und da sind die Mitochondrien happy erst recht, wenn sie dann regelmäßig noch so einen schönen Apfel danken.
01:01:52: Kleinen Apfel?
01:01:54: Dann halte ich dich jetzt nicht davon ab, dass du nach vielleicht dreißig Minuten zum nächsten Wiener Café-Haus spazierst.
01:02:00: Kaffee ist ja auch völlig okay für die Midochondriere und ich wünsche dir noch eine schöne Zeit in Wien.
01:02:06: Danke für deine Zeit hier bei uns!
01:02:09: Danke.
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